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Magisches Südamerika mit Princess Cruises

Jutta Skeide

Zu Gast in sieben Städten, drei Ländern, einem Überseegebiet, unterwegs auf weltberühmten Wasserstrassen und rund ums Kap Hoorn – besser geht es nicht in Südamerika.

Am späten Nachmittag lassen wir die weltberühmte Hafenstadt Valparaiso hinter uns, kulturelle Hauptstadt Chiles, deren historischer Stadtkern schon lange zum UNESCO Weltkulturerbe zählt.

Ausblick über Valparaiso

Ausblick über Valparaiso

Nach einem herrlichen Tag auf See, werfen wir Anker vor Puerto Montt, fast 1.200km südlich von Valparaiso und inmitten einer wunderschönen Seeregion gelegen. Nur 30 Kilometer östlich der Stadt liegt der Vulkan Calbuco mit 2003m Höhe. Er ist einer der aktivsten Vulkane in Chile – die letzte Eruption gab es im Jahr 2015.

Dieser Seetag hat es in sich, die Fahrt zum Amalia Gletscher. Schon am frühen Morgen suchen wir auf einladenden Liegestühlen – in Kuscheldecken gemummelt – den Pazifik nach Lebewesen ab. Schliesslich gibt es hier Kaltwasserdelphine. Doch kurze Zeit später sind alle Meeresbewohner vergessen. Der majestätische Amalia Gletscher liegt steuerbord – in seiner ganzen Pracht zieht er uns alle in seinen Bann.

Ausblick während der Fahrt zum Amalia Gletscher

Ausblick während der Fahrt zum Amalia Gletscher

Durch die Magellanstrasse geht‘s zur Brunswick Halbinsel in den äussersten Süden Chiles, nach Punta Arenas. Der Sage nach kehrt man nach Punta Arenas zurück, wenn man den grossen Zeh des Indianers küsst, dessen Denkmal auf dem „Plaza de Armas“ residiert. Wir küssen alle doppelt und dreifach, denn Patagonien – ob nun das in Chile oder das in Argentinien – gehört ganz sicher zu den allerschönsten Ecken der Welt.

Ushuaia – Am Ende der Welt

Ushuaia – Am Ende der Welt

In Feuerland anzudocken hat was – es ist ganz einfach ganz besonders. Ushuaia, das Ende der Welt, welch ein Panorama – zum Umfallen schön. Und auch die Umgebung, eine Augenweide nach der anderen präsentiert sich uns auf unserem Landgang. Auf den Speisekarten sorgt die antarktische Königskrabbe – Centolla –  für das kulinarische Gefühl des ganz weit weg seins.

Die Gletscherallee des Beaglekanals

Die Gletscherallee des Beaglekanals

Wir gleiten durch den Beaglekanal. Die Aussicht auf das wunderschöne Spektakel der Natur ist wohl die gelungenste Vorbereitung auf das spannende Finale am südlichen Ende der Welt – die Umrundung Kap Hoorns. Da liegt er nun, der legendäre Felsen, eine karge Schönheit in der blassen Morgensonne. Geografisch gesehen in Chile, gefühlt im Nirgendwo. Ein absolut beeindruckender Moment auf 55° 59′ südlicher Breite und 67° 17′ westlicher Länge.

Das bekannte Kap Hoorn am südlichsten Ende der Welt

Das berühmt-berüchtigte Kap Hoorn am südlichsten Ende der Welt

Willkommen im Atlantik. Port Stanley bringt uns kurz zurück nach Europa. Es sieht hier aus wie in einer englischen Kleinstadt und es fühlt sich auch so an. Sogar das Wetter lässt keinen Zweifel daran. Allein die Pinguine in allen Formen und Farben sind ein Indiz dafür, dass wir uns tatsächlich auf einer der Falklandinseln befinden.

Königspinguinen auf den Falklandinseln

Königspinguine auf den Falklandinseln

Argentinien hat uns wieder – diesmal liegen wir am Pier des Hafenstädtchens Puerto Madryn mit traumhaften Stränden, einer schöner Plaza und vor allem Ausgangspunkt für die Besuche der berühmten Halbinsel Valdes mit ihrem sagenhaften Tierleben. Seelöwen, See-Elefanten, Pinguine, Orcas, Gürteltiere und vieles mehr.

Die reichhaltige Tierwelt der Halbinsel Valdes

Die reichhaltige Tierwelt der Halbinsel Valdes

Seelöwen, die sich auf der Halbinsel Valdes sonnen

Seelöwen, die sich auf der Halbinsel Valdes sonnen

Bleibt ein Traumtag an Bord, bevor Montevideo uns das Herz klaut – vielleicht, weil der Tango hier in Uruguay seinen Ursprung haben soll. Oder weil es nach einer Studie die südamerikanische Stadt mit der höchsten Lebensqualität ist. Oder einfach deshalb, weil wir mit der Star Princess mitten in der Altstadt liegen, so nahe am sensationellen „Mercado del Puerto“, dass wir den Geruch der leckeren Steaks und das bunte Gewimmel schon auf dem „Promenade Deck“ wahrnehmen. Nichts wie hin.

Ausblick über Buenos Aires

Stimmungsvoller Liegeplatz im Hafen von Buenos Aires

Über Nacht und im sogenannten „Traffic Separation System“ überqueren wir die Weiten des „Rio de la Plata“ und machen im Hafen der Argentinischen Hauptstadt Buenos Aires fest. Ein Kurzbesuch ist ein absolutes „No Go“. Deshalb bleiben wir auch über Nacht bevor die Kreuzfahrt endet und kannst dir den Umzug in ein Hotel sparen. Zeit genug also, um die Eindrücke dieser grossartigen Metropole zu geniessen.

Du möchtest auch die Weltmeere entdecken? Auf unserer Website findest du alle Angebote zu dieser Kreuzfahrt. Natürlich beraten wir dich gerne in unseren Hotelplan Filialen.

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Verfasst am 24.06.2016 Jutta Skeide
Veröffentlicht in Natur
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