Rossbeigh_Beach_Header Pin It

Irland und seine andere Seite

Nadine Wüst

Jeder kennt das pulsierende Treiben in Dublin oder der mittlerweile sehr touristische Süden mit dem Ring of Kerry und ganz sicherlich auch die atemberaubenden Cliffs of Moher. Wer zwischen den Irish Pubs, den vielen Must See‘s von Irland und der Hektik von Zuhause eine kleine Auszeit nehmen möchte, der sollte sich an einem der tollen und einsamen Strände ein bisschen Ruhe gönnen.

Gerade in der heutigen Zeit sucht jeder einen Ort um dem Alltag zu entfliehen. Meist werden nach Badestrände in weiter Ferne gesucht, doch manchmal gibt’s diese näher als gedacht. Also warum nicht mal nach Irland?

Eine der unzähligen Buchten von Irland

Eine der unzähligen Buchten von Irland – Brittas Bay

Es gibt unzählige Buchten und langgezogene Strände. Einige lassen sich nicht so einfach finden. Vielleicht verstecken sie sich hinter Sanddünnen, abgeschirmt durch Klippen oder  sind nur zu Fuss erreichbar. Die Füsse einmal im Sand, erfüllt einem das Gefühl eben gestrandet zu sein. Bei Brittas Bay, einer langgezogenen Bucht kann man Kilometer weit gehen und um sich herum ist nur das Meer, Sand Dünnen und Gräser.

Die langgezogene Brittas Bay

Die langgezogene Brittas Bay

Selbstverständlich wissen die Iren selbst auch um die Schönheit ihrer Strände und nutzen diese ausgiebig für ihre Freizeitbeschäftigungen. Der Strand bei Rossbeigh ist von erstaunlich hohen und grünen Dünen umgeben. Doch hier trifft man einheimische Familien, Reitfans oder Surfer und Schwimmer. Die Wellen hier sind zum Surfen geeignet, aber wohl eher für Anfänger als Profis.

Der Surferspot Rossbeigh Beach

Der Surferspot Rossbeigh Beach

Ganz wagemutige und vor allem Seetauglich sollten eine Überfahrt zu den Aran Islands machen. Jede dieser Inseln ist ein Juwel für sich. Ich habe mich für die Insel Inishmore entschieden und war begeistert. Mit dem Velo lässt sich die Insel bequem erkunden – es sei denn man hat den Wind gegen sich. Ansonsten ist das Eiland flach, ursprünglich und Natur pur.

Die wunderschönen Aran Islands

Die wunderschönen Aran Islands

Wer Zeit und Lust hat den Weg auf sich zu nehmen, sollte nach Achill Island hinauffahren. Ich persönlich finde den Weg durch die Connemara Halbinsel lohnt sich und man sollte auf jeden Fall genügend Zeit für diesen schönen Teil Irlands einplanen. Diese Halbinsel mit so viel Weite und unberührter Natur will entdeckt werden und hat nichts mehr mit dem Süden zu tun. Hier kommen vor allem Fischer oder Wanderer voll auf Ihre Kosten. Meine Reise ging weiter bis nach Keel. Dort erlebt man freilaufende Schafe, steile Küsten, breite Sandstrände und vorgelagerte Inseln. Es ist ein typischer irischer Ferienort. Die Ferienhäuschen, prägen hier das Landschaftsbild stark und eignen sich perfekt für wunderschöne Ferienbilder.

Ausblick auf die Achill Island

Ausblick von der Achill Island

Ich gebe zu die Strände sind traumhaft, doch das meist kühle Wasser kostet Überwindung, aber ich finde es ist eine sehr gute Alternative zu den bereits bekannten Strandferien.

Na, wer wagt den Sprung ins kühle Nass trotzdem? Auf unserer Website findet ihr all unsere Angebote für Irland. Gerne beraten wir euch auch gerne in einer unserer Filialen.

Über diesen Artikel

Verfasst am 21.06.2016 Nadine Wüst
Veröffentlicht in Natur
Diesen Beitrag kommentieren. Es gibt noch keine Kommentare.