Abenteuer in Levi

Geschrieben von Carmen Stapel am 21.11.2014 in der Kategorie We love

Der Norden Europas hat es mir angetan. Besonders seit ich diese Region beruflich betreuen darf, zieht es mich auch privat immer wieder nach Skandinavien.

Ob privat oder geschäftlich unterwegs, die nördlichste Region Europas verspricht Abwechslung! Buchstäblich wie Tag und Nacht wirken in Lappland die Jahreszeiten, wo sich die sommerliche Mitternachtssonne und die winterliche Polarnacht gegenüberstehen.

Wunderschöne Schneelandschaft

Wunderschöne Schneelandschaft

Unser finnisch-lappländisches Abenteuer begannen wir Anfang März. Nach der Ankunft mit unserem Direktflug nach Kittilä, übernahmen wir sogleich unseren Mietwagen am Flughafen. Im Winter ist es üblich, auf schneebedeckten Strassen zu fahren. Obwohl wir erst bei einfallender Dunkelheit auf die Hauptstrasse nach Levi einbogen, fanden wir uns gut zurecht. Selbst die nordischen Strassenverhältnisse kamen uns auf der kurzen Fahrt nicht in die Quere, da die Mietwagen in der Wintersaison zusätzlich mit Spikes an den Reifen ausgestattet sind.

Im März konnten wir bereits wieder längere Tage mit bis zu zehn Stunden Tageslicht begrüssen. Ausserdem traf unser Reisedatum genau auf die Schulferienzeit, was für reges Treiben im Zentrum des Wintersportorts Levi sorgte.

Levi

Das lebhafte und international angehauchte Levi konnte sich als bekanntes Wintersportgebiet etablieren. So lockt der Ski Alpin Weltcup jedes Jahr unzählige Besucher an.

Die Skipiste führt direkt ins Dorf

Die Skipiste führt direkt ins Dorf.

Besonders ansprechend an Levi finde ich, dass die Skipiste hinab bis hin ins Zentrum des Ortes verläuft. Dies sorgt umso mehr für eine sportlich-ausgelassene Stimmung im Ort, wodurch wir uns in kurzer Zeit heimisch fühlten. Das Fussgängerzentrum verspricht Unterhaltung in Form von vielen Restaurants und Bars. Wer für sich die typisch finnische Küche entdecken möchte, dem empfehlen wir die beiden Restaurants Saamen Kammi, welches zum Hotel K5 gehört, und Ämmilä. Beide befinden sich wenige Gehminuten ausserhalb des Zentrums und verwöhnen ihre Gäste mit lappländischen Spezialitäten.

Das Haus A war für unseren Aufenthalt super geeignet. Bei diesen Reihenhäusern ist das Innere liebevoll mit viel Holz eingerichtet und auch die Küche war unseren Wünschen entsprechend ausgestattet. Die ruhig gelegene Siedlung befindet sich ca. 3 km vom Zentrum entfernt. Für uns war die entspannte Lage perfekt und mit dem regelmässig fahrenden Skibus fanden wir immer sehr schnell zurück ins Zentrum, wann der Hunger dann doch zu gross war, um selbst zu kochen.

So sieht’s im Haus A aus

So sieht’s im Haus A aus

Besuch im Schneedorf Lainio

Ein weiteres Highlight unserer Reise war der Besuch im Schneedorf Lainio. Dieses Hotel wird jedes Jahr komplett neu aus Schnee und Eis erbaut. Die angebrachten Lichter reflektieren wundervoll im Eis und erzeugen eine spezielle Stimmung. Die mutigen unter uns haben natürlich auch die Möglichkeit, in einem Schneezimmer zu übernachten. Die Temperatur im Hotel wird immer zwischen -2 und -5 Grad Celsius gehalten, die Thermo-Schlafsäcke und Rentierfelle sorgen in der Nacht für Wärme.

Auf der Fahrt vom Schneedorf zurück nach Levi konnten wir ausserdem einen kurzen Halt bei den Golden Crown Glasiglus einplanen, welche ca. 10 Minuten ausserhalb von Levi liegen. Der Ausblick von der Anhöhe der Iglus ist bei klarem Wetter atemberaubend. Die Iglus bieten trotz ihrer Grösse (23m2) viel Komfort und eine luxuriös angehauchte Einrichtung. Da die Iglus abgelegen auf eine Hügel und entfernt von externen Lichtquellen liegen, eignen sie sich mit ihren Glaswänden besonders, um mit etwas Glück einen Blick auf die Nordlichter zu erhaschen.

„Coole“ Unterkunft im Schneedorf Lainio  Tolle aussicht aus dem Crown Glasiglu.

„Coole“ Unterkunft im Schneedorf Lainio

Husky oder Rentier?

Aber nicht nur die Skipiste sorgt in Levi für Abwechslung und eine saftige Portion Adrenalin während dem sonst gemütlichen Aufenthalt im Blockhaus oder Hotel. Ab Levi starten alle namhaften Ausflüge: Motorschlittensafaris, Schneeschuhwanderungen, Rentierschlittensafaris und natürlich auch die allseits beliebten Ausfahrten mit dem Huskyschlitten.

Wir selbst konnten uns im Motorschlittenfahren versuchen. Obwohl wir auf den ersten paar Kilometer noch etwas wackelig unterwegs waren, fanden wir bald unseren Rhythmus und konnten besser auf die Bodenwellen Rücksicht nehmen. Unser Guide rief uns erfreut „You have finally found the gas!“ zu, als er bemerkte, dass wir das Tempo nun etwas erhöhen konnten.

Das Highlight unserer Reise blieb für die Huskysafari reserviert. Trotz anfänglicher Zurückhaltung bei den Streicheleinheiten der Hunde, schlossen wir sie schnell ins Herz, sobald wir ihre Freude an der Geschwindigkeit teilen konnten. Es gibt nichts schöneres als mit dem Hundeschlitten durch die weissen Weiten Lapplands zu düsen.

Die Direktflüge nach Kittilä sind auch in dieser Wintersaison wieder im Angebot. Informationen zu den Flügen sowie den Unterkünften, könnt ihr auf unserer Website anschauen. Vielleicht seid ihr auch schon bald auf dem Huskyschlitten zu sehen!

Unterwegs mit dem Huskyschlitten

Unterwegs mit dem Huskyschlitten

Ausflug mit dem Motorschlitten

Ausflug mit dem Motorschlitten

Carmen Stapel
Carmen Stapel
am 21.11.2014 in der Kategorie We love

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