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Teneriffa – die schwarz-weisse Schönheit unter den Vulkaninseln im Atlantik

Ana Cendon

Teneriffa bietet viel mehr als nur grosse Hotelkomplexe und lange Strände. Es lohnt sich, einen Mietwagen zu nehmen und den touristischen Süden hinter sich zu lassen. Enge, steile und serpentinenartige Strassen führen ins Landesinnere vorbei an zahlreichen Fahrrad- und Quadfahrern zum Teide, dem höchsten Berg der Insel. Majestätisch thront er über allem und ist fast aus jedem Winkel Teneriffas zu sehen.

Der Pico del Teide.

Der Pico del Teide.

Würde man im Nationalpark ausgesetzt werden, ohne zu wissen, wo man ist, so käme man nie auf die Idee, auf Teneriffa zu sein. Die mondartige Landschaft ist karg und trocken und schwarze Lavasteine säumen den Strassenrand. So verwundert es nicht, dass dieser Ort bereits mehrmals als Filmkulisse diente. Wer eine spektakuläre Aussicht erleben möchte, der stellt das Auto ab und begibt sich zur Talstation. Von dort führt eine Schweizer Seilbahn hinauf bis auf 3555 m. Bei schönem Wetter ist der Ausblick einfach umwerfend und in der Ferne lassen sich die Nachbarinseln El Hierro, Gran Canaria, La Palma und La Gomera entdecken. Von der Bergstation aus werden geführte Wanderungen angeboten.

Die traumhafte Aussicht von den Felsen herab.

Die traumhafte Aussicht von den Felsen herab.

Parador Cañadas del Teide – Das Hotel mitten im Nationalpark

Wer am nächsten Tag den weitläufigen Nationalpark näher erkunden möchte, der bucht am besten ein Zimmer im Parador Cañadas del Teide. Dieser Parador hat das Privileg, das einzige Hotel im Nationalpark zu sein und ist daher die ideale Unterkunft für Wanderer. Nach einer Erfrischung im Pool mit Sicht auf den Bergriesen, lässt man sich bei einem feinen Nachtessen verwöhnen. Ich empfehle hierfür die weithin bekannten Papas Arrugadas con Mojo Picón, kleine im Ofen gebackene Kartoffeln samt Schale mit dem dazugehörigen Mojo. So köstlich!

Das Hotel Parador Cañadas del Teide.

Das Hotel Parador Cañadas del Teide.

Der Lobbybereich vom Hotel.

Der Lobbybereich vom Hotel.

Am nächsten Tag geht es weiter Richtung Norden. Vorbei an saftig grünen Tälern, kleinen Dörfern umgeben von sanften Hügeln muss man immer wieder einen Halt machen, um die traumhafte Kulisse zu bewundern. In Puerto de la Cruz angekommen, fällt einem sofort der Stadtstrand ins Auge. Wilde Wellen brechen sich hier im schwarzen Sand und man hat unwillkürlich den Eindruck, in einem Schwarz-Weiss-Film gelandet zu sein. Entlang der Promenade laden diverse Geschäfte ein, sich aus der bunten Vielfalt ein Souvenir auszuwählen. Und wenn die Sonne dann langsam untergeht, setzt man sich in eines der unzähligen Restaurants und geniesst die Abendstimmung bei einem leckeren Fischgericht und Glas Wein.

Jardin Tropical – ein tropischer Garten im mediterranen Ambiente

Im Süden der Insel, im Ferienort Costa Adeje, bin ich bei einem meiner Besuche auf das Jardin Tropical gestossen. Das Hotel bietet mit seinen 390 Zimmern und Suiten gemütliche Unterkünfte mit Blick in den Garten oder auf das Meer. Die Zeit kann man ganz entspannt bei einem guten Buch oder erfrischenden Drink in der Hängematte oder bei einer Runde im Pool mit Wasserfall vorübergehen lassen. Die Kombination aus Sonnenterrassen auf mehreren Ebenen, umgeben von tropischer Vegetation, und angrenzendem Meer schafft eine paradiesische Idylle, in der man ewig verweilen könnte.

Die Aussicht auf das Meer aus dem Hotel.

Die Aussicht auf das Meer aus dem Hotel.

Ein Zimmer mit Meerblick.

Ein Zimmer mit Meerblick.

Der Poolbereich vom Hotel aus der Vogelperspektive.

Der Poolbereich vom Hotel aus der Vogelperspektive.

Auch in den A-la-carte- sowie Buffetrestaurants ist man stets am richtigen Ort und probiert die Köstlichkeiten der mediterranen Küche. So vielfältig habe ich schon lang nicht mehr gegessen. Dabei hat man die eindrückliche Landschaft immer im Blick. Für Unterhaltung sorgen Shows, Animationen und Livemusik. Kinder sind im Miniclub herzlich willkommen. Wer es sportlich mag, der kann im Fitnessraum trainieren oder sich beim Aerobic auspowern. Die anschliessende Entspannung erhält man im Spa bei einer Massage oder vitalisierenden Schönheitsbehandlung. So erholt ist man bereit, den nächsten Tag voller Tatendrang anzugehen. Und dieser wird auf der facettenreichen Insel Teneriffa keinesfalls langweilig.

Das Restaurant „La Rocas”.

Das Restaurant „La Rocas”.

Sollten Sie Ihren nächsten Urlaub auf Teneriffa verbringen, wünsche ich Ihnen eine gute Zeit und viele tolle Erlebnisse.

Die Costa Adeje auf Teneriffa.

Die Costa Adeje auf Teneriffa.

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Verfasst am 10.08.2014 Ana Cendon
Veröffentlicht in We love
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