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Paros – Das Zentrum der Kykladen

Sandrina Nufer

Weisse Kapellen und Häuser mit blauen Tür- und Fensterrähmen, herzlichste griechische Gastfreundschaft, der Duft der Bougainvilleas und Hibiskussträucher und Meeresrauschen im Hintergrund – das sind die Kykladen. Im Zentrum dieser Inselgruppe liegt Paros und bietet einige sehenswerte Altstädte mit diversen Einkaufsmöglichkeiten und wunderschönen Sandstränden, welche sogar in der Hochsaison noch menschenleer sein können.

Anreise

Aegean Airlines bietet gute Verbindungen ab Zürich via Athen an. In bereits ca. 4.5 Stunden inkl. Umsteigezeit seid ihr am Ferienziel. Der Flughafen Paros ist sehr klein, so müsst ihr nach der Landung nicht mehr viel Zeit einplanen, bis ihr draussen seid. Auch für den Abflug reicht es ca. 40 Minuten vorher am Flughafen einzutreffen. Beim Hinflug ab Zürich muss in Athen das Gepäck entgegengenommen und neu eingecheckt werden, dies hat mit den Zollbestimmungen zu tun. Beim Rückflug allerdings, kann das Gepäck direkt durchgecheckt werden. Ein Inselhüpfen auf weiteren Inseln der Kykladen, wie zum Beispiel Santorini, Mykonos, Naxos, Kos, Amorgos, ist sehr empfehlenswert. Um von Insel zu Insel zu gelangen, empfehle ich mit der Fähre zu reisen. Um vom Flughafen oder Hafen ins Hotel zu gelangen empfehle ich einen Transfer zu buchen, da es auf der Insel nicht allzu viele Taxis gibt und somit vor allem in der Hochsaison zu langen Wartezeiten führen kann. Um die Insel auf eigene Faust bequem zu erkunden empfehle ich einen Mietwagen. Dieser kann direkt am Flughafen oder auf Wunsch auch am Hafen übernommen werden.

Athen

Athen

Ausflugsmöglichkeiten

Parikia

Parikia – der Hauptort der Insel Paros – liegt an der Westküste und bietet eine wunderschöne Altstadt. Beim Bummel durch die zahlreichen Gassen stösst ihr immer wieder auf verschwiegene Plätze und jahrhundertealte Brunnen – Parikia verbindet Antike und Moderne sehr gut. Wenige Meter abseits der Market Street, welche ganz auf Tourismus eingestellt ist, kann das echte griechische Leben beobachtet werden. Es lohnt sich für ein Abendessen her zu kommen und in einer Taverne direkt am Meer zu essen, während langsam die Sonne untergeht.

Eine der zahlreichen Gassen der Altstadt

Eine der zahlreichen Gassen der Altstadt

Naoussa

Am Hafen liegen dicht gedrängt die Fischerboote und an der Keilmauer reiht sich ein Lokal ans andere. Diese locken nicht nur mit guten Fischgerichten, sondern auch mit romantischer Kulisse. Der alte Ortskern mit seinen engen überdeckten Gassen und kleinen Kapellen lädt zum Verweilen ein. Für den Apéro empfehle ich euch einen Drink im Barbarossa und anschliessend ein leckeres Essen im Restaurant «Piatsa». Von Naoussa aus verkehren auch regelmässig Boote zu verschiedenen Stränden, wie zum Beispiel den Kolymbithres – dem schönsten Strand der Insel.

Die dicht gedrängten Fischerboote am Hafen

Die dicht gedrängten Fischerboote am Hafen

Nehmt einen Drink im Barbarossa direkt am Meer

Nehmt einen Drink im Barbarossa direkt am Meer

Antiparos

Die Nachbarinsel Antiparos kann per Fähre in sieben Minuten erreicht werden. Die Fähre verkehrt jede halbe Stunde, der genaue Fahrplan ist am Hafen hinterlegt. Die Insulaner sind Bauern und Fischer, der Oktopusfang spielt hier eine wichtige Rolle. Liebhaber von Meeresfrüchten und Fisch kommen im Restaurant Pantelis Taverna direkt am Strand voll auf ihre Kosten. Auf der Insel solltet ihr unbedingt die Tropfsteinhöhle besichtigen, zu welcher ihr mit dem Mietwagen gelangt oder ab Antiparos per Bus oder Boot und dann mit einem Maultier. Der Eingang der Höhle liegt 177m hoch und dann 400 Stufen abwärts in die Höhle. Ansonsten können bei unserer Reiseleiterin vor Ort diverse weitere Ausflüge, wie zum Beispiel eine Inselrundfahrt, gebucht werden.

Das Restaurant Pantelis Taverna liegt direkt am Strand

Das Restaurant Pantelis Taverna liegt direkt am Strand

Hoteltipps

Für junge Paare und Familien: Paros Agnanti

Das stylische Hotel Paros Agnanti mit viel Liebe zum Detail liegt etwas erhöht, ca. 250 Meter vom Sandstrand und ca. drei Kilometer von Parikia entfernt, wohin drei Mal am Tag ein Shuttlebus fährt. Alle Zimmer verfügen über Meersicht und das Abendessen wird im à la carte Restaurant serviert.

Der Pool vom Hotel Paros Agnanti

Der Pool vom Hotel Paros Agnanti

Für Individualisten, die eine tolle Lage schätzen:

Paros Bay Hotel

Egal wo man sich im Paros Bay Hotel befindet – man wird überall mit einem wunderschönen Panorama über das Meer belohnt. Die Lage des Hotels ist ein grosser Vorteil: ein kleiner Sandstrand befindet sich direkt vor dem Hotel und ein weiterer ist fünf Gehminuten entfernt. Das Zentrum von Parikia ist in ca. fünf Minuten mit dem Mietwagen oder Taxi erreichbar.

Der Strand vom Hotel Paros-Bay

Der Strand vom Hotel Paros-Bay

Für Badeferien und Wassersportler:

Poseidon of Paros Resort Spa

Das Hotel Poseidon of Paros Resort Spa im Kykladenstil befindet sich nur 100 Meter vom berühmten Sandstrand «Golden Beach» und ist somit ein Paradies für Wasserratten, Strandspaziergänger und Liebhaber des Wassersportes. Entlang dieses Strandes finden sich eine Tauchschule, Kitesurfcenter und Vermietungen für Kayaks. Der kleine Fischerort Drios mit einigen Tavernen und Geschäften ist nur drei Kilometer vom Hotel entfernt.

Das Paradies für Wasserratten – Poseidon of Paros Resort Spa

Das Paradies für Wasserratten – Poseidon of Paros Resort Spa

Für entspannte Tage am Meer:

Saint Andrea Seaside Resort

Das Saint Andrea Seaside Resort vereint griechische Tradition und Moderne. Die Poolanlage ist sehr schön gestaltet und bietet eine tolle Meersicht. Der nächste Strand ist 2.5 Kilometer vom Hotel entfernt – ich empfehle daher einen Mietwagen zu buchen. Das Zentrum von Naoussa ist nur 800 Meter vom Hotel entfernt und kann daher sehr gut zu Fuss erreicht werden.

Die Poolanlage des Saint Andrea Seaside Resort

Die Poolanlage des Saint Andrea Seaside Resort

Wenn ihr jetzt auch lust habt Paros zu entdecken findet ihr weitere Informationen auf unserer Webseite oder könnt euch gerne in eine von unseren Filialen beraten lassen.

Über diesen Artikel

Verfasst am 02.07.2018 Sandrina Nufer
Veröffentlicht in Kunst & Kultur
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