Mallorca mehr als nur Ballermann

Geschrieben von Monica Schmidt Zürcher am 01.09.2015 in der Kategorie We love

Auf der bekannten Balearen Insel Mallorca, gibt es für jeden etwas. Für die Sportlichen, gibt es viele Wander- oder Radwege. Für die Gourmets unter euch, wird die mallorquinische Küche ein tolles Erlebnis sein. In diesem Beitrag, nehme ich euch mit auf eine Reise, durch eine meiner Lieblings Inseln.

Zuerst mache ich einen ausgedehnten Bummel durch die vielen Gässchen und besichtige die wunderschönen historischen Bauten auf Mallorca. Alte Herrenhäuser aus dem 16. Und 17. Jahrhundert mit schattigen Innenhöfen und plätschernder Brunnen. Barock und Renaissance sind nicht zu übersehen.

Die erste kurze Pause wird eingelegt

Die Mittagspause auf der wundervollen Plaça Major; Kunsthandwerk, Gaukler und Terrassen Kaffees, ist auch sehr unterhaltsam. Shopping kommt auch nicht zu kurz: unzählige traditionelle spanische Läden finde ich in den engen Gassen, aber auch grosse Kaufhäuser wie „El Corte Ingles“ und das „Centro comercial Porto Pi“ am Hafen verlocken zum Kauf.

Zeit für eine Pause in einer Tapas Bar! Die spanische RestaurantKette „Lizzaran“ bietet über 100 Variationen von Tapas, die mit viel Fantasie hergestellt sind. Hier essen die Spanier! Das Nachtessen nehmen wir im „Celler sa premsa“ ein sehr altes, rustikal eingerichtetes Lokal mit deftiger mallorquinischer Kost und feinen Weinen.

Entdeckt das vielseitige Nachtleben auf der Insel

Der optimale Einstieg ins Nachtleben, bietet das Viertel „la lotja“ mit einer grossen Auswahl an Bars und kleinen gemütlichen Kellerrestaurants. Doch das Nachtleben spielt sich auch draussen in den Gässchen und auf kleinen Plätzen ab: Musik, Flamenco, Jazz und Blues. Wer jetzt noch nicht müde ist vom Tag, kann die berühmte Discos Titos, Abraxas oder den Mistral Club bis frühmorgens besuchen!

Entspannen am Strand

Ein spanisches Buch mit den detaillierten Beschreibungen von 262 Stränden macht mir die Entscheidung nicht leicht. An eine kleine, einsame Bucht mit glasklarem Wasser? Gerne, da nehme ich den letzten Teil der Anreise zu Fuss auch gerne in Kauf. Die bequemere Art ist ein erschlossener Strand mit Kiosk, Restaurant und Dusche. Strandliegen und Sonnenschirme kann man pro Tag mieten. Die Parkplätze sind meistens gratis.

Alle Strände sind gut gepflegt und öffentlich zugänglich. Es gibt auch Naturstrände, wo keine Strandliegen und Schirme aufgestellt werden dürfen. Für mich der schönste Sandstrand, fast wie in der Karibik, ist der Abschnitt „es trenc“ an der Südküste.

Absolut traumhaft: Es Trenc

Absolut traumhaft: Es Trenc

Auch an anderen Stränden kommt man ins Träumen

Auch an anderen Stränden kommt man ins Träumen

Auch die Aktiven unter euch finden auf Mallorca ihren Platz

Auf dieser Insel findet man für fast alle Sportarten das passende Angebot. Im Frühling und im Herbst ist die Insel ideal für die Radfahrer (ob Anfänger oder Extremradler): rund 675 km Neben – und Seitenstrasse, welche gut beschildert sind, garantieren für abwechslungsreiche Touren.

Viele tolle Wanderwege, auch anspruchsvolle, findet man vor allem im Tramuntana Gebirge (bis 1445m hoch). Wilde Landschaften und intakte Natur sind garantiert.

Im Naturreservat „el Glatzo“ können wir es auch mit Klettern, Canyoning, Reiten oder Paragliding versuchen.

Malerisches Dörfchen im Tramuntana Gebirge

Malerisches Dörfchen im Tramuntana Gebirge

Die Golfliebhaber finden über die ganze Insel verteilt 23 wunderschöne Golfplätze. Kurse gibt es für alle Spielstärken; Handicap Nachweis ist aber erforderlich.

Kultur kommt auch nicht zu kurz

Heute besuche ich ein Museum in der Stadt, aber welches bei dieser Vielzahl? Sehr bekannt ist das „es Baluard“ mit moderner Kunst. Gerne schaue ich mir auch die vielen Kirchen aus den verschiedensten Zeitepochen näher an. Für das Wahrzeichen der Stadt, die Kathedrale „la Seu“ aus 675 Jahren Bauzeit, benötige ich mindestens 3 Stunden. Wichtig: Unbedingt im Voraus über die Öffnungszeiten erkundigen, da diese saisonal unterschiedlich sind.

Das Wahrzeichen der Stadt – die Kathedrale La Seu

Das Wahrzeichen der Stadt – die Kathedrale La Seu

Was ich auch sehr empfehle, ist ein geführter Rundgang durch die prächtigen Innenhöfe und ein schlendern am Hafen und entlang der Stadtmauern. Eine kurze Erholung bieten dann die Schatten spendenden Palmen und Zypressen rund um den Königsgarten „s’hort del rei“

Erkundet die Insel auf eigene Faust

Obgleich die ganze Insel über ein gut ausgebautes Netz von öffentlichen Verkehrsmitteln verfügt, empfehle ich einen Mietwagen, wenn man die verschiedenen Gebiete angenehm entdecken will.

Mit einem aktuellen Reiseführer und gutem Kartenmaterial ausgerüstet, könnt ihr eure gewünschte Tagesroute einfach und bequem zusammenstellen. So kommt man fast überall hin und ein gratis Parkplatz ist auch einfach zu finden (in den grösseren Städten ist das natürlich nicht immer möglich).

Keinesfalls darf man die lebhaften Wochenmärkte in kleinen Dörfern verpassen. Malerische Fischerdörfer, idyllische Bergdörfer, Tropfsteinhöhlen, Gebirge mit 2000 Kurven habe ich auch schon besucht.

Ein kleiner Stand an einem der Wochenmärkte

Ein kleiner Stand an einem der Wochenmärkte

Mein Hoteltipp auf Mallorca

Nach einer ausgiebigen Entdeckungstour ruhe ich mich am Strand oder am Hotelpool aus. Die Hotels der höheren Kategorie bieten meist auch tolle Wellness Anlagen an.

Meine Empfehlung für den Stadt- und Strand Aufenthalt ist das Hotel JS Palma Stay in Can Pastilla. Das Hotel hat gute Busverbindungen in die Stadt und liegt nur 3 Minuten vom Strand.

Warum nicht mal am Pool entspannen?

Warum nicht mal am Pool entspannen?

Geniesst auch das wundervolle Essen auf der Insel

Die mallorquinische Küche bietet für alle etwas. Von Tapas über Ensaimadas (süsses Schneckengebäck) zu den Chorizos (deftige Würste) gibt es auch „Pa amb Oli“ (geröstetes Brot) und das „Frito Mallorquin“, die Reispfanne mit Fleisch, Kartoffeln, Fenchel. Natürlich findet man auch immer zahlreiche Restaurants mit internationalter Küche.

Nicht zu vergessen sind die landestypischen Weine aus über 30 Weingütern! Die Sangria stammt aus Valencia und ist ein Symbol der Gastfreundschaft; Inselbewohner trinken jedoch lieber Wein, so z.B. den köstlichen Rotwein „Sio“ der Bodegas Can Ribas.

Mein Fazit: diese Insel ist wirklich nicht nur Ballermann, hat sie doch so viele andere und wundervolle Plätzchen.

Wenn ihr nun auch auf den Geschmack gekommen seid und die Insel gerne mal erkunden möchtet. Stöbert doch durch unsere Angebote auf der Website. Vielleicht findet ihr auch gleich ein passendes Ferienangebot.

Monica Schmidt Zürcher
Monica Schmidt Zürcher
am 01.09.2015 in der Kategorie We love

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