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Sommer in Wien – die Stadt ist heiss

Ella Schädler

Mehr als 50 Kilometer Strand in allen Facetten sorgen in Wien für Summer-Feeling. Sommerbäder und Donauinsel-Ufer gehören ebenso dazu wie urbane Strände in der Altstadt. Chillout-Areale laden allerorten zum Abhängen und angesagte Clubs zum Abtanzen ein.

Strandbar Herrmann: Donaukanal

Strandbar Herrmann: Donaukanal

Ein Abend im Open-Air-Kino gehört ebenso zur sommerlichen Wiener Lebensart wie Stippvisiten bei allen möglichen Open-Air-Events.

Musikfilm-Festival am Rathausplatz

Musikfilm-Festival am Rathausplatz

Event-Highlights

Hier findet ihr einen Überblick über die Event-Highlights des Frühling und Sommers in Wien:

Mai bis September 2014: Sommer am Donaukanal
Die Flaniermeile zwischen Urania und Spittelau bietet in den Sommermonaten Musik und DJ-Sounds, eine vielfältige Gastronomie-Szene, coole Strandbars, sowie Sport- und Badespass.

Mai bis September 2014: Sommer im MuseumsQuartier Wien
Das MQW wird zum sommerlichen Szene-Hangout. Neben Kunst und Kultur locken Boule-Bahnen und Gastgärten, coole Sounds und stylische Sommermöbel zum Relaxen. Spezialprogramm ab Juni: „MQ Summer of Sounds“ mit Konzerten, Ausstellungen, Performances, Installationen etc.

6. – 9. 6. 2014: Wiener Kirtag
Den grössten Jahrmarkt gibt es am Wiener Rathausplatz. Neben Gastronomie werden jede Menge Belustigungen wie Hüpfburg, Dosenwerfen, Schifferlhutschen, Ponyreiten und Frühschoppen geboten.

11. – 15. 6. 2014: Vienna Pride & Regenbogenparade (14. 6.)
Zentrum des Festivals der schwullesbischen Community ist das „Pride Village“ am Heldenplatz, das einen Mix aus Kultur, Show, Kulinarik und Information bietet. Höhepunkt der Vienna Pride ist die Regenbogenparade auf der Wiener Ringstrasse.

14. – 16. 6. 2014: VieVinum. Internationales Weinfestival in der Hofburg
Österreichs größte Weinmesse lädt alle Weinfreunde zum Verkosten der neuen Weine von mehr als 400 heimischen Winzern und 100 internationalen Weingütern ein.

27. 6. 2014: Fête Impériale
Die Spanische Hofreitschule wird eine Nacht lang zum einzigartigen Ballsaal mit der Reitbahn als Tanzparkett. Stallburg und Sommerreitschule laden zum Flanieren unter freiem Himmel ein.

28. 6. – 31. 8. 2014: 25. Musikfilm-Festival am Rathausplatz
Im Juli und August ein Hochgenuss für Opern-, Ballett- und Filmfans sowie hungrige Nachtschwärmer. Für Gaumenfreuden sorgt die vielfältige Open-Air-Gastronomie.

Juli 2014: Oper im Sommer
Theater an der Wien: 1., 3., 6., 9., 11. Juli: “La traviata“ von Giuseppe Verdi. Inszenierung: Peter Konwitschny, Dirigent: Sian Edwards, Orchester: Radio Symphonie Orchester RSO Wien.

29. – 31. 8. 2014: Vienna Summer Break
Party, Party beim Nightride in mehr als 40 Clubs, bei der Streetparade auf der Ringstrasse und beim Streetfestival auf dem Rathausplatz.

Parks und Gärten

Wien hat für jeden Geschmack etwas zu bieten, denn die österreichische Hauptstadt wurde dieses Jahr erneut zur Stadt mit der weltweit höchsten Lebensqualität ausgezeichnet. Basis für diese herausragende Lebensqualität: In Wien ist es so grün wie in kaum einer anderen Stadt, hier könnt ihr euch erholen – sogar die historische Innenstadt lockt mit zahlreichen Parks – und Sport betreiben. Die Stadt verfügt über eine bestens funktionierende urbane Infrastruktur und gilt als eine der sichersten Metropolen der Welt.

Ob kunstvolle Blumenbeete oder urwüchsige Natur – das grüne Wien zeigt sich facettenreich. Nicht zufällig nennt man den Wienerwald am westlichen Stadtrand die „Grüne Lunge“ der Stadt. Von der UNESCO zum Biosphärenpark ernannt, bietet diese einzigartige Naturlandschaft 1.350 km2 Lebensraum für viele Tier- und Pflanzenarten.

Wien von oben: Stadtpark mit Wienfluss

Wien von oben: Stadtpark mit Wienfluss

Prater: Riesenrad mit Wien-Panorama

Prater: Riesenrad mit Wien-Panorama

Imperiales Wien

Ein Spaziergang durch Wien ist wie eine Zeitreise in die imperiale Vergangenheit. An jeder Ecke finden sich wertvolle Kulturgüter und Reminiszenzen kaiserlicher Pracht. 640 Jahre lang regierten die Habsburger von Wien aus. Das heutige Stadtbild Wiens wurde vor allem im Barock und während der Regentschaft von Kaiserin Maria Theresia geprägt. Kaiser Franz Joseph I. liess 1857 die Stadtmauern schleifen und die Ringstrasse anlegen. Ein Rundgang über diesen Prachtboulevard ist Sightseeing der besonderen Art, denn der Ring ist von repräsentativen Bauwerken und schönen Parks gesäumt. Die Hofburg im Zentrum der Altstadt war von 1278 bis 1918 die Residenz der Habsburger-Kaiser und Schaltzentrale einer Weltmacht. Heute beherbergt die weitläufige Anlage neben bedeutenden Museen auch Repräsentationsräume der Republik. Die einstige Sommerresidenz der Habsburger ist heute Wiens beliebteste Sehenswürdigkeit. Im Schloss Schönbrunn standen der Kaiserfamilie 1.441 Räume zur Verfügung, die historisch-authentisch erhaltenen Prunkräume können auch heute noch besichtigt werden.

Im Schlosspark warten architektonische Schmuckstücke wie das Palmenhaus oder der Tiergarten, der älteste Zoo der Welt, der 1752 unter Kaiserin Maria Theresia erbaut wurde.

Tiergarten, Pandas

Tiergarten, Pandas

Die Wiener Küche

Wiener Schnitzel und Tafelspitz, Sacher-Torte und Kaiserschmarren: Die Gerichte der Wiener Küche sind unverwechselbar und weltweit bekannt. Und ein schönes Beispiel für die gelungene Integration unterschiedlichster kulinarischer Einflüsse. Wien ist vermutlich die einzige Stadt der Welt, die Namensgeberin eines eigenständigen Speisenstils ist. Die Wiener Küche hat ein denkbar einfaches Erfolgsrezept: Man nehme die besten kulinarischen Traditionen aus Böhmen, Österreich, Ungarn, Italien oder aus dem Balkan und vermische sie zu aussergewöhnlichen Gerichten. Tatsächlich lassen sich gerade die Klassiker der Wiener Küche auf Zutaten aus anderen Ländern zurückführen. Schliesslich war Wien jahrhundertelang das Zentrum der österreichisch-ungarischen Monarchie, die zahlreiche Kulturen und mit ihnen deren Küchenstile vereinte. Die Lage der Stadt – nahe Ungarn, Böhmen und Mähren – und die vielen begnadeten Köchinnen aus diesen k.u.k.-Regionen, die in Wiener Haushalten arbeiteten, begünstigten die östliche Prägung. Das Gulasch stammt aus Ungarn, ebenso wie der Strudel, den die Ungarn von den Türken lernten. Aus Böhmen kamen vor allem die sogenannten „Mehlspeisen“ wie Palatschinken und Marillenknödel nach Wien, üppige süsse Gerichte, die durchaus auch als Hauptgang firmieren. Und das Glanzstück der Wiener Küche, das Wiener Schnitzel, dürfte über Venedig und Mailand von Konstantinopel eingewandert sein.

Kaffeehaus: Demel

Kaffeehaus: Demel

Beste Adressen – Luxus und Shopping in Wien

Die Innere Stadt kann aber nicht nur mit Traditionellem aufwarten. Wer auf der Suche nach hochwertiger internationaler Designermode ist, wird z.B. bei Firis, Chegini, Amicis oder Sterngasse 4 fündig, wo schöne Stücke von Dries van Noten, Jil Sander, Tom Ford, Givenchy, Alexander McQueen, Balenciaga, Stella McCartney, Chloé und vielen anderen vorrätig sind. Auch einige renommierte Wiener DesignerInnen haben in der Innenstadt ihren Shop, wie etwa die Modemacherinnen Michel Mayer und Schella Kann, der Accessoire-Spezialist Robert Horn oder der Edel-Schuhmacher Ludwig Reiter. Ihr Handwerk beherrschen auch Unternehmen wie die Hutmanufaktur Mühlbauer, zu deren KundInnen Stars wie Madonna, Brad Pitt, Lady Gaga und Kate Moss gehören.

Feines Handwerk aus Wien mit internationalem Erfolg ist die eine Geschichte, die andere sind all die globalen Luxusmarken, die sich in Wien angesiedelt haben. In der Innenstadt sind es vor allem der Kohlmarkt und der Graben, wo zahlreiche grosse Namen zu finden sind, von Chanel, Cartier, Gucci und Burberry bis zu Dolce & Gabbana, Hermès, Giorgio Armani und Tiffany. Und die Wiener Luxusmeile ist weiter auf Expansionskurs. Das „Goldene Quartier“, das sich an Kohlmarkt und Graben anschliesst, versammelt in einem historischen Gebäudekomplex zwischen Tuchlauben und Am Hof auf einer Einkaufsfläche von 11.550 m² große Namen der Luxusindustrie: Louis Vuitton (Europas zweitgrösste LV-„Maison“), Emporio Armani, Miu Miu, Mulberry, Etro, der Multi-Brands-Kids-Store Bambini, Brioni, Valentino, 7 for all mankind, Pomellato und Roberto Cavalli sind schon da, 2014 folgen Prada, Saint Laurent Paris, Brunello Cucinelli, Church’s und Bottega Veneta . Mit der endgültigen Fertigstellung liegt Wiens neue Luxusmeile dann – wie Kohlmarkt und Graben – in einer Fussgängerzone.

Goldenes Quartier

Goldenes Quartier

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Verfasst am 05.06.2014 Ella Schädler
Veröffentlicht in We love
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