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Silversea – Luxus pur auf hoher See

Mateo Friedrich

Als Gast der Silversea muss man sich um nichts mehr kümmern. Alles ist von A bis Z durchorganisiert und man wird rundum verwöhnt. Ein herausragender persönlicher Service sowie ein hoher Grad an Privatsphäre sind gewährleistet. Das hervorragende Verhältnis von Crew und Gästen (1 : 1,3) sorgen für eine gemütliche, familiäre Atmosphäre.

Der Welcome-Champagner steht eisgekühlt für uns bereit und wir werden gleich in der Seenotübung instruiert. Anschliessend werden wir auf unsere Zimmer gebracht und jeder von uns bezieht eine geräumige Veranda Suite. Diese Kabinenkategorie ist auf jeden Fall empfehlenswert.

MIt einem Sekt Glas wird man Wilkommen geheissen.

MIt einem Glas Champagner wird man Wilkommen geheissen.

Kaum auf der Suite angekommen, wartet dort auch schon mein persönlicher Butler Said. Er ist nebst meiner Suite noch für weitere vier Kabinen zuständig und auf Abruf allzeit bereit, 24 Stunden. Dieser 24 Stunden Butler Service funktioniert wirklich einwandfrei und jeder Wunsch wird einem erfüllt.

Am ersten Abend werden wir auf höchstem Niveau kulinarisch verwöhnt. Wir speisen vom Hot Stone auf dem Pooldeck und geniessen das beste Fleisch, das wir je gegessen haben. Alle Mahlzeiten auf dem Schiff sind exzellent. Für Gourmets genau das richtige, sogar ein Relais & Châteaux Restaurant befindet sich an Bord.

Das Kreuzfahrtschiff Silver Spirit

Das Kreuzfahrtschiff Silver Spirit

Das All inklusive Konzept der Silversea ist genial. Der Name ist Programm. Tatsächlich alles ist inbegriffen, sogar die Trinkgelder. Wenige Ausnahmen bilden Luxusgüter wie zum Beispiel Wellnessbehandlungen oder kubanische Zigarren.

Das Durchschnittsalter liegt etwa bei 50+, trotzdem fühle ich mich sehr wohl und gut aufgehoben. Für junge Gäste gibt es eines zu beachten: Alkohol ist erst ab 21 Jahren erlaubt. Die Silversea ist alles, nur kein Ballermann auf hoher See. Dennoch finde ich die Silversea durchaus auch für junge, anspruchsvolle Leute geeignet, die Wert legen auf exzellenten Service und ausgezeichnetes Essen.

Den Dresscode finde ich angemessen und gar nicht so uniform wie erwartet. Tagsüber ist die Kleiderordnung „sportlich“, T-Shirt mit Turnschuhen sind voll ok. Am Abend wird unterschieden zwischen „casual“, „informal“ und „formal“. Nur an den formellen Abenden wird von den Herren ein Anzug mit Krawatte und von den Damen ein Abendkleid erwartet. Möchte man dem aus dem Weg gehen, so kann man problemlos das gesamte Nachtessen auf die Suite bringen lassen. Ganz ohne Aufpreis versteht sich.

Auszug der Route und Stationen:

Silversea sucht seine Routen mit grosser Sorgfalt aus. Oftmals werden etwas kleinere und speziellere Häfen angefahren, bei welchen grössere Schiffe nicht anlegen können.Wir stiegen in Kusadasi zu und fuhren die gekürzte Route bis nach Athen. Unsere erste Station war dabei Mykonos, welche mir persönlich auch am besten gefallen hat.

Mykonos hat die perfekte Grösse für einen Tagesausflug.

Mykonos hat die perfekte Grösse für einen Tagesausflug.

Am zweiten Tag besuchten wir die kleine Hafenstadt Kavala. Oben von der Burg hat man eine fantastische Aussicht! Die paar Treppenstufen hochzugehen lohnt sich auf jeden Fall. Vielleicht aber besser vor dem Ouzo (ein griechischer Anisschnaps).

Die nächste Station war die griechische Hafenstadt Volos. Von dort aus kann man einen Tagesausflug zum UNESCO-Weltkulturerbe «Metéora» machen.

Circa zwei Stunden fährt man mit dem Bus ins Landesinnere zu uralten Felsklostern, die sich in luftiger Höhe auf steilen Felstürmen befinden.

Die faszinierende Gebirge in Meteora

Die faszinierende Gebirge in Meteora

Das letzte Frühstück an Bord weckt schon leichte Melancholie in mir. Der Abschied vom Schiff fällt mir schwer, doch die Erinnerung bleibt, vielleicht sogar für immer.

Möchtet auch ihr ein unvergessliches Erlebnis auf einer Kreuzfahrt erleben? Dann beraten wir euch gerne in einer unseren Filialen. Alle unsere Kreuzfahrt – Angebote findet ihr auch auf unserer Webseite.

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Verfasst am 17.03.2017 Mateo Friedrich
Veröffentlicht in Kulinarik
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