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Santorini – eine Insel, die euch vom ersten Augenblick an für immer in euren Bann zieht

Sylvie Lathion

Santorini ist der Name eines Archipels, dass aus zehn kleinen Inseln besteht. Die Hauptinsel Santorini, auch Thira genannt, ist vulkanischen Ursprungs und hat die Form eines Hufeisens. Die Westküste besteht aus einer mehr als 400 Meter hohen Caldera-Steilwand, wohingegen die Ostküste flach ins Meer abfällt und mit zahllosen kleinen Stränden lockt.

Wer würde sich nicht für immer in diesen atemberaubenden Blick verlieben?

Wer würde sich nicht für immer in diesen atemberaubenden Blick verlieben?

Die Hauptinsel Thira

Thira bzw. Firá ist der Hauptort und das touristische Zentrum der Insel. Bekannt und beliebt ist der Ort wegen der weissen Häuser und der orthodoxen Kirchen mit den blauen Kuppeldächern, der kleinen Gassen mit den vielen Geschäften, der Hotels und Tavernen. Der Ausblick von hier ist umwerfend.

Der Hafen Ormos liegt unterhalb von Firá, am Fuss der Felswand. Viele Kreuzfahrtschiffe legen hier täglich an. Die Besucher müssen dann 600 Stufen bis nach Firá erklimmen und haben dafür mehrere Möglichkeiten: zu Fuss, mit der Seilbahn oder auf dem Rücken eines Esels.

Blick von Firá

Blick von Firá

Die Ortschaft Oia

Oia ist einer der schönsten Orte von ganz Griechenland und lässt mit seinem beeindruckenden Ausblick niemanden kalt. Nach einem Erdbeben im Jahr 1956 verliessen viele Bewohner das Dorf. Die Häuser wurden aber wieder in den Fels bzw. in die Lava hinein gebaut.

Auch in Oia gibt es viele Tavernen, Hotels, Kunstgalerien, Geschäfte mit lokalem Handwerk und Schmuckboutiquen. Unzählige Besucher zieht es abends für den wirklich beeindruckenden Sonnenuntergang auf die Terrassen von Oia.

Die Terrassen von Oia

Die Terrassen von Oia

Imerovigli und Firostefani

Auch von der wunderschön gelegenen Ortschaft Imerovigli aus bietet sich euch ein spektakulärer und unvergesslicher Panoramablick.

Imerovigli ist der höchstgelegene Punkt der Caldera-Wand

Imerovigli ist der höchstgelegene Punkt der Caldera-Wand

Firostefani ist ruhiger als Firá und wie Imerovigli ein langgezogenes Dorf entlang der Felswand mit Restaurants, Hotels und Kirchen.

Firostefani ist der ideale Urlaubsort

Firostefani ist der ideale Urlaubsort

Für eine Wanderung mit unvergesslichen Landschaften und spektakulären Ausblicken eignet sich der ca. 16 km lange Höhenweg auf der Caldera-Wand von Oia nach Firá perfekt. Von Oia gelangt ihr zur Elisa-Kapelle (Profitis Ilias) und kommt dann am Schwarzen Berg (Mavro Vouno) vorbei. Nachdem passiert ihr Mouzakia und erreicht schliesslich über die Ferienorte Imerovigli und Firostefani den Hauptort Firá. Zurück nach Oia gibt es eine Busverbindung. Natürlich könnet ihr die Wanderung auch in die entgegengesetzte Richtung machen.

Blick von der Caldera-Wand

Blick von der Caldera-Wand

Gegen um Aktotiri

Die Gegend um Akrotiri liegt im Südwesten der Insel (ca. 10 km von Firá entfernt) und bietet unter anderem folgende Sehenswürdigkeit:

Archäologische Ausgrabungsstätte Akrotiri: Die minoische Siedlung wurde ca. 1500 v. Chr. bei einem Vulkanausbruch zerstört und mit einer dicken Ascheschicht überzogen. Man nimmt an, dass sich die Bewohner rechtzeitig in Sicherheit bringen konnten, da keine menschlichen Überreste gefunden worden sind. Die Ausgrabungsstätte ist auch für Familien einen Besuch wert.

Kleine Kapelle beim Red Beach

Kleine Kapelle beim Red Beach

Der Strand «Red Beach» ist ein schmaler aber wunderschöner Sandstrand an roten Felswänden entlang. Ihr erreicht ihn vom Parkplatz der Grabungsstätte innerhalb von 10 Minuten. Der Strand ist zwar viel besucht, lohnt sich aber trotzdem. Wenn nicht zum Verweilen, dann zumindest zum Bewundern oder zum Abkühlen im kristallklaren Wasser.

Empfehlenswert ist ebenfalls eine Fahrt mit einem Mietauto oder Quad zum Leuchtturm von Akrotiri (einfach den Schildern «Faros» von Akrotiri aus folgen), wo ihr einen herrlichen Sonnenuntergang bestaunen könnt.

Die Ortschaft Pyrgos, ca. 10 km von Firá entfernt, wurde hoch über dem Meer um eine alte Festung erbaut. Durch das Gewirr von Gassen kommt ihr zum höchsten Punkt des Dorfes, wo ihr einen wunderschönen Ausblick habt. Wie überall auf Santorini findet man auch in Pyrgos zahlreiche Kirchen. Insgesamt gibt es 352 Kirchen Santorini.

An der höchsten Stelle der Insel wacht das Kloster Profitis Ilias über die gesamte Insel. Nachdem das Kloster fast 100 Jahre geschlossen war, werden Touristen nun wieder zum Morgengebet begrüsst.

Perissa liegt ca. 15 km südlich von Firá und hat wie auch Kamari einen wunderschönen schwarzen Sandstrand.

Perissa mit dem schwarzen Sandstrand

Perissa mit dem schwarzen Sandstrand

Die archäologische Ausgrabungsstätte Alt-Thera ist von Perissa per Fuss (ca. 40Min) oder mit dem Auto von Kamari zu errichen.

Bootsausflug entlang der Caldera-Wand

Ausflugsschiffe und Privatboote bringen Sie auf die kleine Vulkaninsel Nea Kameni. Am kleinen Hafen wird euch das dunkelgrüne Wasser auffallen (schwefelhaltige Gegend), was diesem Ort das gewisse Extra verleiht.

Die Vulkaninsel Nea Kameni

Die Vulkaninsel Nea Kameni

Nach einem ca. 40-minütigen Fussmarsch erreicht ihr den berühmten Vulkankrater von Nea Kameni.

Der Gipfel des Vulkans

Der Gipfel des Vulkans

Vom Gipfel haben Sie einen einzigartigen 360-Grad-Panoramablick auf die rundumliegenden Inseln sowie auf die gesamte Caldera von Santorini. Nutzt die Gelegenheit für ein wohltuendes heisses Bad in schwefelhaltigem Wasser oder für einen Abstecher auf die kleine Insel Thirasia.

Blick auf Santorini

Blick auf Santorini

Zurück geht es mit dem Boot von Norden nach Süden entlang des Calderas. Von hier aus seht ihr erneut die ganze Schönheit von Santorini, diesmal aber aus der Perspektive «von unten».

Ich auf Santorini

Ich auf Santorini

Steigt jetzt in das nächste Flugzeug und besucht Santorini! Ihr werdet mit einem einzigen Wunsch die Heimreise antreten: Sobald wie möglich wieder auf Santorini.

Unsere Angebote zu Santorini findet ihr auf unserer Website. Natürlich beraten wir euch auch gerne in unseren Filialen.

Über diesen Artikel

Verfasst am 21.04.2016 Sylvie Lathion
Veröffentlicht in Kunst & Kultur
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