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Pura Vida in Costa Rica

Claudia Riederer

Imposante Landschaften, eine vielfältige Tierwelt sowie die Lebensfreude der Einheimischen, machen Costa Rica einzigartig. In dem vielfältigen Paradies, welches im Osten an das Karibische Meer und im Westen an den Pazifik grenzt, kommen sowohl Abenteurer als auch Erholungssuchende auf ihre Kosten.

Los geht‘s mit meiner zweiwöchigen Rundreise durch Costa Rica. Die Vorfreude ist riesig.

Nach einem kurzweiligen Aufenthalt in San José führt die Reise weiter zum bekannten Tortuguero Nationalpark. Die Lodge ist ausschliesslich mit einem Kleinboot erreichbar. Der Bootsfahrer navigiert uns mit viel Geschick und Feingefühl durch das verwinkelte Kanalsystem. „Da, ein grüner Leguan!“, ruft plötzlich jemand auf dem Boot. „Schaut, ein Kapuzineraffe auf dem Baum!“, ertönt es von jemand anderem. Die Aufregung ist riesig, wer entdeckt wohl das nächste Tier?

Nationalpark Tortuguero

Nationalpark Tortuguero

Angekommen in der Lodge geht das Programm gleich weiter. Eine Dschungelwanderung sowie eine Bootssafari sind ein absolutes Muss für jede Reise in den Nationalpark. Die Flora und Fauna ist überwältigend – ein tropisches Paradies. Ich empfehle euch, einen eigenen Feldstecher mitzubringen. So verpasst ihr keine Gelegenheit, ein Tier zu beobachten.

Den Mietwagen übernehme ich in Guápiles und fahre weiter nach Sarapiqui, wo die Region landwirtschaftlich genutzt wird. Dabei darf ein Besuch auf der Ananasplantage der Schweizer Familie Dähler nicht fehlen. Hier erwartet mich eine aussergewöhnliche Tour. Auf einem Traktor fahren wir durch die Plantagen und geniessen einen wundervollen Ausblick auf die umliegenden Vulkane. Ich darf sogar eine frische Ananas kosten – lecker! Wichtig: Der Besuch auf der Plantage muss zwingend vorreserviert werden.

Zu Besuch auf der Ananasplantage der Schweizer Familie Dähler

Zu Besuch auf der Ananasplantage der Schweizer Familie Dähler

Dschungelwanderung in Sarapiqui

Es ist stockfinster und der Führer zeigt auf ein grünes Blatt – erst auf den zweiten Blick entdeckt man den kleinen Glasfrosch. Erstaunlich, wenn man genau hinschaut, kann man sogar seinen Herzschlag erkennen.

Glasfrosch

Der kleine Glasfrosch

Weiter geht es – das nächste Highlight lässt nicht lange auf sich warten. Zusammengerollt liegt sie da, die giftigste Schlange von Costa Rica, eine Lanzenotter. Mit vielen Fotos von Fröschen, Schmetterlingen und Schlangen geht eine eindrückliche und erlebnisreiche Nachtwanderung im Dschungel zu Ende.

Eine Lanzenotter - die giftigste Schlange von Costa Rica

Eine Lanzenotter – die giftigste Schlange von Costa Rica

Ich empfehle euch eine Dschungelwanderung bei Tag und bei Nacht – es ist unglaublich, wie unterschiedlich diese beiden Touren sind. Nebst den unterschiedlichen Tieren, ist auch die Stimmung im Dschungel komplett anders. Die Nachttour hat mir persönlich besonders imponiert.

La Fortuna

An der Hauptstrasse von La Fortuna befinden sich viele Restaurants, Kaffees und Souvenir-Shops. Zeit zum Verweilen. Im naheliegenden Arenal Nationalpark liegt der gleichnamige Vulkan „Arenal“. Wenn er sich nicht gerade hinter dem Nebel versteckt, sollte man die Chance sofort nutzen, ein Foto zu schiessen. Die Wetterlage in dieser Region kann sich sehr schnell ändern. Ein Bad in den Thermalquellen sorgt für die nötige Entspannung und Erholung.

Der Vulkan Arenal im gleichnamigen Nationalpark

Der Vulkan Arenal im gleichnamigen Nationalpark

Nach den vielen Tieren, die ich gesehen habe, ergänzt ein Farm Rundgang die Reise perfekt. Ich lerne viel über die lokalen Früchte- und Gemüsesorten. José, der Sohn des Bauers, erzählt mit viel Enthusiasmus über das Leben auf dem Bauernhof. Es ist ein tolles Erlebnis, das ihr auf keinen Fall verpassen solltet.

Zum Schluss habe ich mich entschlossen sechs Tage an die Pazifikküste nach Playa Guiones zu fahren, um Wellen zu reiten. Der Strand gehört zu den ursprünglichsten Costa Ricas. Das Leben in dieser Gegend zeigt, was „Pura vida“ wirklich bedeutet.

 

Das Surfer Paradies in Playa Guiones

Das Surfer Paradies in Playa Guiones

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Verfasst am 13.09.2016 Claudia Riederer
Veröffentlicht in Natur
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