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Neuengland – alter Klassiker mit überraschenden Einblicken

Sandra Ambrosano

Wer glaubt, dass Neuengland einfach ein paar alte Bundesstaaten im kalten Nordosten der USA sind, der hat sich wahrlich getäuscht. Nebst satten, grünen, schier endlos scheinenden Landschaften, findet man hier einladende Küstenabschnitte und mit Boston eine hippe und geschichtsträchtige Metropole. Die Menschen haben immer ein Lächeln übrig und ticken eine Spur gemütlicher als anderswo.

Boston

Diese Stadt ist wahrlich ein Bijou. Die Mischung aus neu und alt ist hier sehr präsent. Boston hat mit Beacon Hill eines der schönsten Altstädtchen, welche ich innerhalb den USA je gesehen habe. Das rote Ziegelstein-Quartier schmückt sich mit kleinen Boutiquen, Gallerien und Cafés und ist das zu Hause von prominenten und wohlhabenden Bürgern Bostons.

Acorn Street in kleinen Altstädtchen Beacon Hill

Acorn Street in kleinen Altstädtchen Beacon Hill

Der Boston Public Garden lädt zum verweilen ein und ist besonders im Frühling mit vielen bunten Blüten geschmückt. Gleich neben dem Park erstreckt sich die Newbury Street mit vielen Boutiquen und kleinen Restaurants.

Nebst Beacon Hill war Bostons Little Italy ein persönliches Highlight für mich. Das Viertel findet man in Bostons „North End“. In Mike’s Pastry gibt es super leckere Cannoli (gefülltes Süssgebäck).

Boston Public Garden mit seinen bunten Blüten

Boston Public Garden mit seinen bunten Blüten

Kennebunkport

Nach gut zwei Stunden Autofahrt, zeigte sich mir das schmucke Städtchen Kennebunkport im Bundesstaat Maine bei strahlendem Sonnenschein in seiner vollen Pracht. Das Städtchen hat einen charmanten Fischerdorf Charakter und nette kleine Boutiquen und Restaurants zum verweilen. Bis nach Kennebunkport fährt man an tollen Küstenlandschaften vorbei. Besonders gefallen hat mir der Stop im ruhigen Ogunquit, wo es vor allem Künstler zum malen hin zieht. Kunstliebhaber können dort das Ogunquit Museum of American Art besichtigen – ein absolut wunderbares Bild findet man auf der Terrasse – die prachtvolle Klippe und das Meer.

Aussicht von der Terrasse des Museum of American Art

Aussicht von der Terrasse des Museum of American Art

Das Fischerdorf Kennebunkport

Das Fischerdorf Kennebunkport

Bar Harbor

Hier wurde ich bei Regen und Kälte empfangen – na ja, es war auch erst April und so ist es nun manchmal eben auch in dieser Region. Da blieb aber leider auch die Kamera im trocknen, daher liebe Leser, verzeiht aber hier habe ich mich einfach in eine warme Stube verkrochen. Dafür war‘s eine ganz lässige Stube: Restaurant Route 66 Bar Harbor.

Restaurant Route 66 Bar Harbor

Restaurant Route 66 Bar Harbor

Trotzdem ist Bar Harbor natürlich ein Stop wert. Das Küstenstädtchen hat in den Sommermonaten Hochbetrieb und gilt als Ausgangspunkt für eine Besichtigung in den Acadia Nationalpark. Der Park umfasst ein riesiges Küstengebiet des Bundesstaates Maine. Der grösste Teil des Parks liegt auf Mount Desert Island, welche mit dem Festland verbunden ist. Kajaktouren, Wandern, Vogelbeobachtungen sind beliebte Beschäftigungen für Gross und Klein.

Acadia National Park.

Acadia National Park.

Habt ihr schon Lust auf Neuengland bekommen? Denn bald gibt’s schon den nächsten Blog zu Neuengland. Unbedingt wieder hier vorbei schauen.

 

 

 

Über diesen Artikel

Verfasst am 28.07.2016 Sandra Ambrosano
Veröffentlicht in Natur
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