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Kirschblütenzauber in der Hauptstadt der USA

Anja Meier

Es muss nicht immer Japan sein um die Blütenpracht der Kirschblüten zu bestaunen. Letzten April reiste ich nach Washington D.C. um die Hauptstadt der USA etwas näher kennenzulernen und wurde nicht enttäuscht. Das erste was ich von Washington sah, waren die fast 1700 Kirschbäume in voller Blüte! Die Stadt erhielt die Bäume 1912 als Geschenk des Bürgermeisters von Tokio.

Blühende Kirschblüten

Blühende Kirschblüten

Die Stadt ist sehr übersichtlich und kein Gebäude ist höher als das Washington Monument, welches von weitem sichtbar ist, wie ein Leuchtturm. Erbaut zu Ehren des Präsidenten George Washington ist der Obelisk eines der Wahrzeichen der Stadt. Mit einem Lift erreicht man die Aussichtsebene in ca. 150 Metern Höhe mit grandioser Sicht und das kostenlos, wie so vieles in dieser Stadt.

Stadtrundfahrt mit dem Doppeldeckerbus

Um mir einen Überblick zu verschaffen, unternahm ich als erstes eine Hop-on-Hop-off Stadtrundfahrt mit dem Doppeldeckerbus. Mit über 25 Haltestellen bei welchem man beliebig aus- und wieder einsteigen kann, kann man sicher sein, dass man am Ende des Tages das Wichtigste gesehen hat.

Der Bus fuhr als erstes nach Arlington auf der anderen Seite des Potomac Rivers. Dieser riesige Militärfriedhof ist eindrücklich und deprimierend zugleich. In unzähligen Reihen die bis an den Horizont reichen, reihen sich die einheitlichen Grabsteine der gefallenen US-Soldaten aus allen Kriegen. Aber auch Persönlichkeiten wie einige Präsidenten und Politiker wurden hier beerdigt. So ist es kein Wunder, dass alle Teilnehmer des Busses hier ebenfalls ausstiegen um ans Grab von John F. Kennedy zu spazieren.

Der Arlington Friedhof

Der Arlington Friedhof

Anschliessend fuhr ich wieder zurück nach Washington und besuchte das Weisse Haus. Leider nur von aussen. Seit dem 11. September 2001 wurden die Sicherheitsbestimmungen extrem verschärft. So dürfen US-Bürger nur durch Vermittlung des Senators ihres Bundesstaates an einer Führung teilnehmen. Internationale Touristen müssen eine Anfrage mind. 6 Monate vor Ankunft an ihre Landesvertretung in Washington stellen, aber es gibt keine Garantie dass es klappt. So machte ich nur einen kurzen Fotostopp und spazierte über die eindrückliche Mall zum noch imposanteren Kapitol weiter. Über das Internet hatte ich im Voraus das Ticket für eine Führung reserviert, denn ohne die Vorausbuchung hat man auch hier keine Chancen auf Einlass.
Mein Tipp: Old Ebbitt Grill, ein beliebtes Restaurant unweit des Weissen Hauses

Das Kapitol

Das Kapitol

Das Weisse Haus

Das Weisse Haus

Das Kapitol und ich

Das Kapitol und ich

Natürlich durfte auch ein Halt am Lincoln Memorial nicht fehlen. Diese eindrückliche Gedenkstätte mit einem überdimensionalen Abraham Lincoln steht in der direkten Verlängerung zum Washington Monument.

Die Statue von Abraham Lincoln

Die Statue von Abraham Lincoln

Das Lincoln Memorial von aussen

Das Lincoln Memorial von aussen

Das Washington Monument

Das Washington Monument

Das Smithsonian Institut

Der nächste Tag zeigte sich anfangs von seiner regnerischen Seite, so dass ich mich entschied, eines der vielen Museen der Stadt zu besuchen. Das Smithsonian Institut ist bekannt für die Erhaltung wichtiger Zeitereignisse, Geschichte und Kultur. Dem Institut ist es wichtig, dass Wissen allen Menschen zur Verfügung steht. Das ist auch der Grund, weshalb die 19 Museen, Galerien und der Zoo (National Zoological Garden) keinen Eintritt verlangen. Als Touristikerin interessierte mich natürlich das Air & Space Museum! Aber auch andere Museen sind sehr sehenswert auch wenn diese nicht kostenlos sind. So gibt es ein Spion-Museum und ein Newseum, bei welchem sich alles um Journalismus dreht.

Das Newseum in D.C.

Das Newseum in D.C.

Das Smithsonian Institute von aussen

Das Smithsonian Institute von aussen

Georgetown

Den Abschluss meiner Reise galt dem Viertel Georgetown. Mit dem Bus erreicht man dieses hübsche Quartier mit Boutiquen, Restaurants und Hotels bequem. Nach einem Spaziergang entlang des Kanals und vorbei an hübschen restaurierten Backsteinhäusern musste ich leider schon wieder Abschied nehmen und meine Rückreise antreten. Aber eines ist sicher: Ich komme wieder!
Mein Tipp: Serendipity3, eine Filiale des bekannten New Yorker Restaurants in Georgetown

Backsteinhäuser in Georgetown

Backsteinhäuser in Georgetown

Die berühmte Georgetown University

Die berühmte Georgetown University

 

 

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Verfasst am 09.11.2014 Anja Meier
Veröffentlicht in Kunst & Kultur
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