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Hallo Yucatán! Uxmal, Calakmul, Kabáh und Ruta Puuc

Jede Reise geht einmal zu Ende! Auf meiner letzten Etappe entdecke ich Uxmal, Calakmul, Kabáh und die Ruta Puuc.

Uxmal – künstlerisch besonders wertvoll

Die Ruinenstadt Uxmal liegt südlich von Mérida und ist besonders wegen der vielen architektonischen Details, die Gebäude wie den Gouverneurspalast oder das Nonnenviereck zieren, eine Reise wert. Die Fassaden der Gebäude sind einfach fantastisch. Ausserdem gibt es in Uxmal zahlreiche Masken aus Stuck mit vorstehenden Nasen zu bestaunen. Diese Masken stellen den Regengott Chaac (auch «Himmelsschlange» genannt) dar.

Will ich da wirklich rauf?

Will ich da wirklich rauf?

Ein Muss ist die Besteigung der grossen Pyramide beim Gouverneurspalast. Von oben bietet sich ein grossartiger Blick auf die Stätte und die Umgebung. Uxmal hat mir unter allen Ruinenstädten am besten gefallen, da die Bauwerke aussergewöhnlich gut erhalten sind und die Atmosphäre dort jeden Besucher in ihren Bann zieht.

Calakmul, ein Kleinod tief im Dschungel

Calakmul ist wahrlich einzigartig und etwas ganz Besonderes. Die Mayastadt liegt im Bundesstaat Campeche, unweit der Grenze zu Guatemala, und ist vom Massentourismus noch unberührt, da sie schwer zu erreichen ist und erst vor kurzem von Archäologen entdeckt wurde. Calakmul ist eine der bedeutendsten und beeindruckendsten Stätten der Maya-Zivilisation und war einst der Hauptrivale von Tikal in Guatemala. Die Stätte erstreckt sich über ein Gebiet von 100 km2 und soll ca. 6 500 Gebäude umfassen. Nur wenige Bauten sind zugänglich und wurden teilweise freigelegt und restauriert.

Calakmul, eine Maya-Stätte im tiefsten Dschungel

Calakmul, eine Maya-Stätte im tiefsten Dschungel

Die Pyramiden und Gebäude verschmelzen mit der Umgebung, die aus dichtem Dschungel besteht. Nur wenige Menschen besuchen diesen Ort, das macht einen Ausflug nach Calakmul so besonders und interessant.

Kabáh und die Ruta Puuc – auf den Spuren der Maya-Ruinen

Auf meiner Fahrt nach Campeche mache ich einen Zwischenstopp in Kabáh. Wer auf der Ruta Puuc unterwegs ist, entdeckt unzählige Ruinen der Maya-Zivilisation entlang einer kurvenreichen Strasse südlich von Mérida. Die verschiedenen Stätten in dieser Gegend stammen aus der Zeit der Puuc-Kultur. Die einzigartige Architektur dieser Epoche zeichnet sich durch längliche Bauten, Chaac-Masken, Säulen und Gebäude, die mit geometrischen Mustern verziert sind, aus.

Entlang der Ruta Puuc könnt ihr die Maya-Stätten Sayil, Xlapak und Labná besichtigen. Kabáh ist jedenfalls einen Umweg wert: Im beeindruckenden Palast der Masken befinden sich rund um die Struktur des Gebäudes verteilt 300 gut erhaltene Chaac-Masken. Die Stätten in dieser Gegend sind relativ klein.

Beeindruckende Ruinen in Kabáh

Beeindruckende Ruinen in Kabáh

Der Palast der Masken in Kabáh

Der Palast der Masken in Kabáh

Ein kleiner Imbiss unterwegs: Pico de gallo, Guacamole und Frijoles

Ein kleiner Imbiss unterwegs: Pico de gallo, Guacamole und Frijoles

Leider geht alles einmal zu Ende, so auch diese wundervolle und bereichernde Reise…

Insgesamt bietet die Halbinsel Yucatán sehr viel mehr als Strände und Pyramiden: Hier taucht ihr ein in die Traditionen Mexikos, erlebt verschiedenste Farben und Geschmäcker, entdeckt eine noch unberührte Natur, weitläufige sattgrüne Landschaften, exotische Tiere, Städte im Kolonialstil sowie offene und herzliche Menschen – und das alles im entspannten Rhythmus und unter der Sonne der Karibik.

Seid ihr bereit für einen unvergesslichen Urlaub? ¡Andale! Mexico :-)

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Über diesen Artikel

Verfasst am 13.12.2015 Lara Candi
Veröffentlicht in We love
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