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Gardasee – wo die Herzen der Kitesurfer höher schlagen

Stefanie Pfister

Der Wecker klingelt um 6:00 Uhr morgens – arbeiten? Nein, wir geniessen ein verlängertes Wochenende am Gardasee, dem Kitesurf-Mekka in Norditalien. Mit 370km2 ist dieser der grösste der norditalienischen Seen und bietet einen gleichmässigen und stetigen Wind. Ideal um dem Alltag für ein paar Tage  zu entfliehen.

Bereits nach 5 Stunden Autofahrt erlebt man hier das „Bella Italia“ – ein Paradies für Sportler und für alle die feine Pizzas und Pasta lieben. Da wir im Hotel noch kein Frühstück bekommen träumen wir früh morgens noch ein bisschen von der italienischen Küche und starten den Tag ganz nach dem Motto „vom Bett aufs Brett“. Und hier stehe ich sehr gerne früh auf, vor allem wenn der Wind vor Sonnenaufgang bereits bläst – was heute der Fall ist.

Atemberaubende Kulisse

Nach einem ganz kurzen Morgenspaziergang sind wir am See: Rein in den warmen Neopren und nichts wie raus aufs Wasser. Mit einem Boot bringt uns die Kitestation Windriders zum Spot und der Wind legt bereits frühmorgens einige Schaumkronen aufs Wasser. Die atemberaubende Kulisse mit den Bergen verzaubert mich jedes Mal aufs Neue.

Während der Morgen-Session kann man beobachten wie die Sonne langsam den Weg über die Berge schafft und das Wasser nach und nach glitzern lässt. Je später es wird, entdeckt man immer mehr farbige Kites am Himmel und doch geniesst man den Platz und die Ruhe auf dem See.

Dolcefarniente – süsses nichts tun…

Der Nordwind (Pelér) flacht meistens gegen den späten Vormittag ab und am Nachmittag weht der Südwind (Ora). Für uns bedeutet das eine wohlverdiente Mittagspause – Dolcefarniente. In einem typischen italienischen Restaurant geniessen wir eine feine Pizza und gönnen uns eine kleine Siesta am Seeufer.

Ein Bellen holt uns zurück: der Kitestation-Hund Noumea mit Nickname „the monster“ ist schon ganz aufgeregt, da er am Nachmittag mit aufs Boot darf. Was für ein Tag, die Sonne scheint und auch am Nachmittag haben wir Glücklichen super Wind.

Limone, ein typisches Städtchen im Norden des Gardasees…

Unser Hotel befindet sich nur wenige Gehminuten von der Altstadt Limone entfernt, wo wir den Tag ausklingeln lassen. Der Ort ist ein äusserst beliebtes Touristenziel und stösst im Sommer manchmal daher an seine Kapazitätsgrenzen. Wir schlendern durch die verwinkelten Gässchen wo viele kleine Shops lokale Spezialitäten und Souvenirs anbieten. Über die Kopfsteinpflaster und am kleinen Hafen vorbei finden wir etwas abseits vom Trubel ein Restaurant inklusiv Terrasse mit traumhaften Blick auf den See – La vita è bella!

Für ein verlängertes Wochenende zum Kitesurfen eignet sich der Gardasee perfekt. In nur wenigen Autostunden erreicht man „Bella Italia“ und geniesst erholsame Tage.

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Verfasst am 10.03.2014 Stefanie Pfister
Veröffentlicht in Sport
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One thought on Gardasee – wo die Herzen der Kitesurfer höher schlagen

  1. Der Gardasee ist traumhaft, aber zum Surfen finde ich Südsizilien besser. Dort ist mehr Wind und man ist direkt im Meer, d.h. man kann lange, aber wirklich lange segeln. :) Ich habe dies vor rund einem Jahr gemacht und habe dort in einem Sizilien Ferienhaus gewohnt. Absolut empfehlenswert!

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