Land of the Inuits, 12.06-22.06.16, Andrea Klaussner Pin It

Expedition Hurtigruten – Spektakuläres Nordpolarmeer

Nadia Hohl-Trentin

Eine Abenteurerin, ein Schiff und die ewige Sehnsucht neue Ufer zu entdecken! Mein Abenteuer in die Arktis begann in Reykjavik, Island.

Bezauberndes Island

Endlich! Die pulsierende, isländische Hauptmetropole Reykjavik erschien mir ein klein wenig wie mein Zürich. Nicht zuletzt wegen der begabten Sarah Hochuli und ihrem Torten-Café «Les Groumandise de Miyuko». Ja, tatsächlich hat Sarah auch ein Torten-Café in der isländischen Stadt eröffnet. Reykjavik ist dynamisch, aufstrebend und voller historischer Sehenswürdigkeiten und einer unglaublich faszinierenden Geschichte.

Am nächsten Tag erreichten wir die äusserste nordwestliche Stadt Ísafjörður. Ich hatte jetzt wirklich das Gefühl auf der Insel der Elfen und Trolle angekommen zu sein. Alte, kleine Holzhäuser, in denen im 18. Jahrhundert noch die norwegischen Walfänger hausten und sich das Monopol der Walfängerei unter den Nagel rissen, versetzten mich in eine fast unwirkliche Fantasiewelt.

Neben einem traditionell isländischen Restaurant im ältesten Gebäude der Stadt, gibt es im Dorf ein sehr informatives und spannendes Fischereimuseum.

Vertu blessaður Ísland! (Auf Wiedersehen Island) Ich komme wieder!

Reykjavik in Island

Reykjavik in Island

Der lange Weg zur grünen Insel

Es gibt ein Sprichwort das besagt: «Die grosse Ruhe kommt immer vor dem grossen Sturm». Diese Redewendung sollte sich auf meiner Überfahrt nach Grönland bewahrheiten… Ja, die Dänemarkstrasse ist bekannt für stürmische Zeiten und sie wollte es auch unserer Sea Spirit nicht einfach machen. Trotz dieser abenteuerlichen Überfahrt, blieb ich standfest und lauschte gespannt den genialen Ausführungen und Vorträgen, des Expertenteams. Spannend und mit einem immensen Wissen brachten sie uns die Geschichte, Flora und Fauna von Ostgrönland und dem Scoresbysund näher.

Abendstimmung auf dem Boot

Abendstimmung auf dem Boot

Ittoqqortoormiit – Die Siedlung am Scoresbysund

Bevor ich an der Zodiacfahrt nach Ittoqqortoormiit teilnahm, versammelte sich alle Passagiere zum Mandatory Briefing. Die Einführung, wie man sich auf dem Zodiac-Boot und an Land verhalten soll, war obligatorisch und die erhaltenen Informationen waren sehr wertvoll.

Ittoqqortoormitt ist eine Siedlung mit ca. 450 Bewohnern. Mir erschien dieses Dorf mit den bunten Häusern unwirklich. Dennoch hat das Dorf alles was man braucht: ein Spital, einen Supermarkt, einen Postschalter und eine Schule. Unser Spaziergang führte uns zur kleinen und einzigen Kirche im Dorf. Vor dem Gotteshaus stand eine Inuit in traditioneller grönländischer Tracht, die wir natürlich fragten, ob wir sie fotografieren dürfen. Sie hatte nichts dagegen. Weiter schlenderten wir zum Polizeiposten, wo ich mir den obligaten Stempel für die Einreise nach Grönland holte. Etwas weiter oberhalb des Dorfes befindet sich die Wetterstation, die in dieser abgeschiedenen Gegend nicht wegzudenken ist.

Grönlands Dorf Ittoqqortoormiit

Grönlands Dorf Ittoqqortoormiit

Eigentlich wollten wir noch weiter hinein in den Kangertittivaq (grönländisch für Scoresbysund) fahren, doch der Wind wurde immer stärker und zwang uns mit unseren Zodiac-Booten zur Umkehr. Die Enttäuschung hielt nicht lange an. Auf der Rückfahrt zum Expeditionsschiff begegneten wir gigantischen Eisberge, welche wir sogar berühren durften!

Polarcircle Bootsausflug

Polarcircle Bootsausflug

Wollt Ihr erfahren, wie die Reise weitergeht? Dann liebe Arktisfreunde, macht Euch auf den Weg ins Abenteuer mit Hurtigruten und entdeckt die fast vergessenen Perlen des Nordmeers: http://www.hotelplan.ch/expedition-hurtigruten-spektakulaeres-nordpolarmeer.roundtrip

Über diesen Artikel

Verfasst am 13.04.2017 Nadia Hohl-Trentin
Veröffentlicht in Natur
Diesen Beitrag kommentieren. Es gibt noch keine Kommentare.