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Endlose Horizonte – Unterwegs in Namibia

Doris Gutmann

Die unendliche Weite und Stille der Wüste erfahren. Eine Landschaft, welche uns mit jeder zurückgelegten Fahrstunde in anderes Gesicht zeigt. Die Big Five und unzählige Antilopen-Arten beobachten – all dies und noch viel mehr erlebt ihr in Namibia.

Vorbereitung

Richtig vorbereitet zu sein ist das A und O: Wie lange habe ich Zeit? Welche Jahreszeit ist ideal für mich? Will ich alleine oder in der Gruppe reisen? Auf dem Campingplatz oder in der Luxus-Lodge übernachten? Namibia bietet unterschiedliche Reisevarianten für unterschiedliche Bedürfnisse – gerne helfen wir euch mit ein paar Tipps, die ideale Rundreise für euch zu finden.

Jahreszeiten

Namibia ist eine Ganzjahresdestination und die ideale Reisezeit hängt von euren Vorlieben und der Reiseart ab. In der Trockenzeit (Mai bis September) sind die Temperaturen tagsüber angenehm mit durchschnittlich 25 Grad. Dies ist die Hauptsaison, die Unterkünfte sind teurer. Wer sich für Camping entscheidet, muss sich in der Nacht warm anziehen – es kann gut zwischen 0 und 5 Grad kalt werden! In dieser Zeit empfiehlt sich die Unterkunft in früh im Voraus gebuchten Lodges. Ideal für Tierbeobachtung, da das Gras tief ist und sich die Tiere an den Wasserlöchern zeigen. Im November beginnt die Regenzeit mit kurzen, heftigen Gewittern. Es wird heisser (35 bis 45 Grad), in der Nacht wird es selten kühler als 15 Grad. Ideale Zeit für Camper und Landschaftsliebhaber, da die Wüste ergrünt und es viele Jungtiere hat. Die Küste (Swakopmund, Lüderitz) ist ganzjährig kühler und oft neblig.

Die Etoscha Salzpfanne

Die Etoscha Salzpfanne

Reiseart

Geführte Gruppenrundreisen Im Minibus oder Car seht ihr vieles in kurzer Zeit. Für Einsteiger gut geeignet.

Geführte Adventure-Reisen Im umgebauten Truck erlebt ihr die Natur Namibias hautnah. Übernachtet wird in Zelten, oder auch mal direkt unter dem Sternenhimmel. Für Junge und Junggebliebene, welche ganz nah an der Natur und Tierwelt sein wollen, aber trotzdem einen erfahrenen Guide und Fahrer dabei haben möchten.

Selbstfahrer haben zwei Möglichkeiten – entweder ein SUV-Auto mieten und in Lodges übernachten, oder mit dem Geländewagen mit Dachzelt und Küchenausrüstung unterwegs sein. Letzteres ist der Verkaufsschlager in Namibia!

Flugsafaris Die Luxus-Variante, zusammen mit gediegenen Lodges erfliegt ihr die Weiten der Wüste aus der Vogelperspektive. Ideal für Kombinationen mit den Victoria Falls.

Die Drifters Reisegruppe

Unsere Drifters Reisegruppe

Es ist ein atemberaubendes Erlebnis die Wüste von der Vogelsperspektive aus zu sehem

Flugsafari – ein atemberaubendes Erlebnis die Wüste aus der Vogelsperspektive zu sehen

Reiseroute

Etoscha Nationalpark für Tierliebhaber das Highlight in Namibia! Es empfiehlt sich, die Reise mit dem Besuch der Salzpfanne zu beginnen. So habt ihr die perfekten Fotos von Löwe, Zebra, Elefant & Co. bereits im Kasten und könnt euch während der restlichen Reise auf die grandiosen Naturlandschaften konzentrieren.

Namib Rand und Namib Naukluft Nationalpark: Hier erlebt ihr Wüste pur in allen Facetten, von den roten Dünen in Sosussvlei, den Bergen aus Lavageröll und Tafelbergen bis zu den endlosen Savannen-Landschaften.

Windhoek: ist eine ruhige Stadt ohne nennenswerte Sehenswürdigkeiten. Ideal für die erste und/oder letzte Nacht Ihrer Reise.

Waterberg Plateau Park: Geheimtipp auf dem Weg von Windhoek nach Etosha! Dieses Naturparadies trumpft mit einem grossen Bestand an Büffeln, Giraffen und Nashörnern. Die Landschaft erinnert an Westaustralien, rote Erde und tropisch-grüne Vegetation.

Küstenstädte Swakopmund und Lüderitz Deutscher Kleinstadt-Nordsee-Charme in Afrika. Die Küste ist oft nebelverhangen; die Strände sind kilometerlang, aber die Strömung zu stark und das Wasser zu kalt um zu baden.

Fish River Canyon Der zweitgrösste Canyon der Welt beeindruckt mit einer Tiefe von 550 m und liegt im Süden an der Grenze zu Südafrika.

Ein Elefant im Etoscha  Nationalpark

Ein Elefant im Etoscha Nationalpark

 

Ein Breitmaul Nashorn im Waterberg Park

Ein Breitmaul Nashorn im Waterberg Park

 

Sonnenaufgang in der Namib-Wüste

Sonnenaufgang in der Namib-Wüste

Ausrüstung

Spezielle Bekleidung ist nicht zwingend nötig. Wichtig ist der Sonnenschutz: für den Kopf, aber auch zum Beispiel lange Leinenkleider sind praktisch gegen Sonneneinstrahlung wie auch die Mücken in der Dämmerung. Für kühlere Nächte leistet eine Faserpelzjacke gute Dienste. Für Ausflüge empfehlen sich Trekkingschuhe (steinige Ebenen) wie auch Trekkingsandalen (Sand, Dünen).

Ist Namibia euer nächster Reisetraum, welcher ihr euch erfüllen möchtet? Kontaktiert mich, ich stehe euch gerne bei der Planung der idealen Reise zur Verfügung.

Über diesen Artikel

Verfasst am 16.02.2017 Doris Gutmann
Veröffentlicht in Natur
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One thought on Endlose Horizonte – Unterwegs in Namibia

  1. Wir waren in Namibia mit einem Truckcamper von World Wide Wheels unterwegs, das Land ist wirklich eine Wucht. Vielen Dank für den informativen Bericht, wir möchten unbedingt mal wieder zurück nach Namibia…

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