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Die versteckten Schätze von Phuket

Sophie Berthoud

Auf Phuket, der «Perle der Andamanensee», habe ich mich so richtig in Thailand verliebt. Obwohl ich mittlerweile sage und schreibe schon fünf Mal auf der Insel war, entdecke ich immer wieder Neues. Denn Phuket hat sehr viel mehr zu bieten als traumhafte Strände und ein ausschweifendes Partyleben.

Reisen nach Phuket sind dank des internationalen Flughafens ganz einfach: In der Wintersaison von November bis April, gibt es Direktflüge von Zürich aus bzw. Flüge von Genf mit einem Zwischenstopp. Qatar Airways oder Etihad Airways haben ein besonders gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und günstige Flugzeiten.

Es kann nicht schaden, wenn ihr euch vor der Abreise noch eine SIM-Karte mit einem geringen Guthaben besorget, auch wenn mittlerweile fast alle Unterkünfte über WLAN verfügen.

Wohin auf Phuket?

An Traumstränden mangelt es auf Phuket bestimmt nicht. Stellt euch bei der Wahl eures Urlaubsorts daher folgende Fragen: Suche ich Ruhe oder Trubel? Will ich mich mit dem Moped, einem Tuk-Tuk oder zu Fuss fortbewegen?

Wennihr einen entspannten Urlaub in gehobener Atmosphäre bevorzugt, solltet ihr in den Nordwesten der Insel gehen, zwischen Mai Khao Beach und Surin. Wenn euch der Sinn jedoch mehr nach Strand und Party steht, werdet ihr von Patong begeistert sein. Zwischen Karon und Kata Noi findet ihr alle Zutaten für einen traumhaften Inselurlaub: herrliche Strände, kleine Bars, typische Restaurants und Hotels in allen Kategorien. Ich persönlich war vom Hotel Katathani,mit seinem riesigen Privatstrand, begeistert.

Die Gegend am Panwa Beach zeichnet sich durch ihren besonderen Charme aus. Hier ist es ein wenig ruhiger, so habt ihr auch die Möglichkeit, am Leben der Einheimischen teilzunehmen. Ein Lächeln ist dafür meistens die beste Eintrittskarte.

KatathaniBeachResort

Das Katathani Beach Resort mit Privatstrand

Was kann ich auf Phuket machen?

Die Insel hat weit mehr zu bieten als Strände und Golfplätze. Wenn ihr aus dem Staunen nicht mehr herauskommen möchten, dann solltet ihr von Chalong oder Phuket Town aus einen Tauchausflug machen. Oder ihr verbringt gleich ein paar Tage auf den atemberaubenden Similan-Inseln. Kein Fan vom Tiefseetauchen? Kein Problem, probiert es erst einmal mit Schnorcheln.

Bucht euren Ausflug schon vorab oder nutzt die zahlreichen Angebote vor Ort. Oder wie wäre es mit einem Tag Inselhüpfen? Bamboo Island, Phi Phi Don, Phi Phi Lae, Khai Island und Yao Yai sind absolut sehenswert.

Zum Erkunden der Insel Phuket empfiehlt es sich, ein Moped zu mieten oder einen Fahrer zu engagieren. Passt aber auf, wenn ihr auf der Strasse unterwegs seid. Ungeübte Fahrer gibt es überall, und auf Phuket sind das nicht unbedingt die Einheimischen.

Besucht unbedingt den Big Buddha. Die riesige Statue ist beeindruckend, und der Ausblick ein echter Traum. Ein Thailand-Aufenthalt ohne Tempelbesuch wäre undenkbar. Auf Phuket habt ihr die Qual der Wahl, lasst euch aber Wat Chalong auf keinen Fall entgehen.

Big Buddha

Big Buddha

Welche Gaumenfreuden erwarten mich?

Ich glaube, ich bräuchte fast einen ganzen Blog-Eintrag, um über das Essen und Trinken auf Phuket zu schreiben. Neben den Klassikern Pad Thai und Tom Kha Kai habe ich eine besondere Schwäche für Laab Moo. Das ist ein Salat aus fein geschnittenem Schweine-, Hühner- oder Rindfleisch mit Limette, Minze, frischen Zwiebeln und Gewürzen.

Köstlich ist auch Morning Glory: Wasserspinat wird mit ein wenig Chili, Knoblauch und Austernsauce gewürzt und warm serviert.

Wasserspinat (Morning Glory)

Wasserspinat, Morning Glory

Unbedingt probieren solltet ihr «Mukata»: Für gerade einmal 150 thailändische Baht (ca. 4,20 Franken) könnt ihr essen, soviel ihr wollt. Bei dieser thailändischen Variante eines Barbecues gebt ihr Gemüse und Gewürzkräuter in eine Brühe, anschliessend bereitet ihr das Fleisch, den Fisch oder die Meeresfrüchte entweder direkt in der Suppe oder auf dem Grill zu.

Mukata

Mukata –  das thailändische Barbecue

Ein echter Gaumenschmaus! Ich war so begeistert von Mukata, dass ich mir so einen thailändischen Tischgrill für Zuhause besorgt habe – meine Gäste waren immer begeistert.

Welche Adressen sind besonders empfehlenswert?

Hier ein paar ausgewählte Tipps, wobei die Liste noch sehr viel länger sein müsste:

  • Banana Beach – der Traumstrand schlechthin. Zwischen Bang Tao und Nai Thon liegt der schwer zugängliche Strand, der immer noch als Geheimtipp gilt.
  • Der Naka Market in Phuket Town ist ein typisch asiatischer Markt: immer samstags und sonntags ab 15:00 Uhr.
  • Das Beste Restaurant für Liebhaber von Fisch und Meeresfrüchten auf ganz Phuket ist das «Salaloy» in Rawai. Hier werden nur frische Zutaten verarbeitet. Ihr könnt euch sogar den Fisch, auf dem nur 100 m entfernten Markt, selber aussuchen.
  • Die ebenfalls in Rawai gelegene Sunshine Bar lockt mit unglaublicher Atmosphäre.
  • An Freitagabenden gibt es in Kata Beach in der Ska Bar immer eine Feuershow und eine locker-lässige Stimmung.
  • Ebenfalls in Kata liegt das Surf House: Surfbegeisterte und Abenteuerlustige werden hier genauso ihren Spass haben wie all jene, die etwas zum Lachen haben möchten.
  • Die Bangla Road in Patong ist das Epizentrum des Nachtlebens. Probiert von den unzähligen Bars die U2 Bar – an der Decke des Lokals werdet ihr Nachrichten und Bilder der Jeunesses Vaudoises entdecken. Mir gefällt die Monsoon Bar, wo Live-Musik gespielt wird, ebenfalls sehr gut.
  • Möchtet ihr einmal ausprobieren, wie kitzlig ihr seid? Dann lasst eure Füsse in einem «Fish SPA» anknabbern. Das ist nicht nur lustig, sondern sorgt ausserdem für zarte Füsse.
Der Banana Beach

Der wunderschöne Strand Banana Beach

Auf Phuket gäbe es noch so viel mehr zu sehen und zu erleben. Schon bevor ich zum ersten Mal auf die Insel kam, war ich ein grosser Thailand-Fan. Ich war mehrmals in Bangkok und besuchte Zentralthailand, einen Teil der Region Isan, den Norden sowie die Stadt Hua Hin und ihre Umgebung (mit beeindruckenden Weinanbaugebieten). Nächsten März verschlägt es mich dann wieder nach Thailand, diesmal zu einem ganz besonderen Anlass: Ein Freund von mir wird heiraten, sogar eine typische Zeremonie ist vorgesehen.

Habt ihr Fragen rund um Phuket oder Thailand im Allgemeinen? Kontaktiert mich doch per Mail oder lässt euch in einer Filiale beraten.

Über diesen Artikel

Verfasst am 06.09.2016 Sophie Berthoud
Veröffentlicht in Natur
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