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Brasilien – Von pulsierenden Städten und faszinierenden Naturschönheiten

Nadia Burgat

Unser Flugzeug gerät in Turbulenzen, draussen bläst der Wind, es regnet in Strömen… meine Kinder fragen sich, wo ich sie da bloss hinbringe. Durch das Fenster erblicke ich eine aussergewöhnliche, üppig grüne Landschaft. 30 Minuten später verlassen wir das Flugzeug und blicken in einen strahlend blauen Himmel.

Herzlich willkommen in der Region Iguaçu.

Die Iguaçu-Wasserfälle an der brasilianisch-argentinischen Grenze gehören meiner Meinung nach zu den schönsten der Erde. Auf brasilianischer Seite, wo ein Weg den Klippen entlang verläuft, haben Sie einen herrlichen Panoramablick über die Wasserfälle.

Ein wenig weiter gibt es die Möglichkeit, über einen Steg bis zum Fuss der Wasserfälle hinunterzusteigen. So befinden Sie sich auf einmal mitten in der Garganta del Diablo, dem «Teufelsschlund». Aber Vorsicht: Sie werden von Kopf bis zu den Zehenspitzen durchnässt! Trotzdem ist es das Abenteuer wert.

Wenn Sie die Iguaçu-Fälle auf der argentinischen Seite besuchen möchten, sollten Sie auf alle Fälle einen Taxitransfer organisieren und sichergehen, dass Sie einen Zeitpunkt ausmachen, zu dem Sie wieder abgeholt werden. So gewinnen Sie sehr viel Zeit am Grenzübergang.

Die Iguaçu-Wasserfälle an der Grenze zwischen Brasilien und Argentinien

Die Iguaçu-Wasserfälle an der Grenze zwischen Brasilien und Argentinien

Rio de Janeiro

Die Fahrt vom Flughafen zur Copacabana dauert zwar lange, aber beim durchqueren der verkehrsreichen Stadt, sauge ich bereits ein wenig von ihrem unvergleichlichen Lebensgefühl auf. Durch das Fenster erblicke ich irgendwann die Hügel der Stadt und die Favelas, in denen es mittlerweile grösstenteils ruhig zugeht.

Ich habe mich während meines Aufenthalts nie unsicher gefühlt. Natürlich solltet ihr einige Viertel ab Einbruch der Dunkelheit besser meiden, doch Rio ist nicht gefährlicher als andere Grossstädte.

Dafür bietet die Stadt die wunderbaren Strände Copacabana oder Ipanema. Vorsicht: Lassen Sie niemals Wertgegenstände unbeaufsichtigt herumliegen, wenn Sie ins Wasser gehen. Hier werden selbst Badesandalen gestohlen.

Der berühmte Strand Ipanema in Rio de Janeiro

Der berühmte Strand Ipanema in Rio de Janeiro

 Sehenswürdigkeiten

Fussballfreunde kommen bei einem Besuch des Maracanã-Stadions auf ihre Kosten. Mittwochs und an Sonntagabenden finden dort Spiele statt – lasst euch von der Begeisterung der Fans mitreissen!

Wenn ihr auf den Corcovado möchten, um dort die berühmte Christus-Statue zu sehen, dann solltet Ihr Seilbahnticket schon vorab in der Stadt in einem Tourismusbüro oder Postamt kaufen. Mit dem Zeitfensterticket müsst ihr nicht Schlange stehen und vermeidet so vor allem in der Hochsaison stundenlange Wartezeiten.

Der Blick vom Corcovado über Rio ist fantastisch. Ein Tipp: Besucht die Statue am besten morgens, denn später tritt die Sonne hinter die Christus-Statue. Wenn ihr also früher unterwegs seid, habt ihr bei euren Fotos keine Probleme mit dem Gegenlicht.

Der Corcovado mit der Christusstatue

Der Corcovado mit der Christusstatue

Ein Ausflug auf den Zuckerhut mit zwei Seilbahnfahrten ist ebenfalls empfehlenswert. Besorgt euch aber sofort Tickets für beide Seilbahnabschnitte, um die Wartezeiten so gering wie möglich zu halten.

Den ersten Streckenabschnitt könnt ihr auch zu Fuss zurücklegen, danach wird das Gelände jedoch sehr abschüssig. Plant euren Ausflug auf den Zuckerhut am besten für den Vormittag oder zum Sonnenuntergang. Von oben bietet sich ein herrlicher Ausblick und eine völlig andere Perspektive als vom Corcovado aus.

Mit der Seilbahn auf den Zuckerhut

Mit der Seilbahn auf den Zuckerhut

Paracuru

Nach Rio stand für uns ein mehr als dreistündiger Flug in die Stadt Fortaleza auf dem Programm. Dort wurden wir von einem brasilianischen Freund, der in Paracuru lebt, empfangen.

Strände, soweit das Auge reicht… In dieser Gegend mit ihren schier endlosen Dünen und Kokospalmen könnte man fast glauben, plötzlich in der Wüste gelandet zu sein. In Paracuru bläst immer ein ordentlicher und konstanter Wind mit einer Stärke von 18 bis 25 Knoten. Aus diesem Grund ist die Gegend ein Hotspot der internationalen Kitesurf-Szene geworden.

30 Minuten von Paracuru entfernt befindet sich der etwas touristischere Strand von Lagoinha. Hier könnt ihr ein Quad mieten und damit über den Strand oder durch die Dünen brausen – ein einzigartiges Erlebnis, vor allem gegen Abend, wenn der Himmel sich im Sonnenuntergang verfärbt.

Kitesurfen – eine beliebte Sportart am Strand von Parajuru

Kitesurfen – eine beliebte Sportart am Strand von Paracuru

Ich werde mich immer an die abwechslungsreichen Landschaften und an die fröhlichen und gastfreundlichen Menschen erinnern, die gerne feiern, immer hilfsbereit sind und Leute zu sich nach Hause einladen, um sie an ihrem Leben teilhaben zu lassen.

Neugierig geworden? Dann lasst euch in einer unserer Hotelplan Filialen beraten.

Über diesen Artikel

Verfasst am 23.08.2016 Nadia Burgat
Veröffentlicht in Natur
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