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Bem-vindo auf Madeira

Isabelle Heubi

Im Zuge eines viertägigen Aufenthalts lernte ich die Insel Madeira kennen. Auf dem Programm standen Erkundungstouren, Spaziergänge, Augenblicke voller Begeisterung, kulinarische Höhepunkte und Entspannung pur!

Geografie

Ich möchte euch kurz die paradiesische Insel vorstellen. Madeira liegt westlich der afrikanischen Küste und bietet durch die günstige geografische Lage ein mildes, gemässigtes Klima.

Die Insel ist bekannt für ihren üppigen Bewuchs mit verschiedensten Blumen- und anderen Pflanzenarten. Hier gibt es Steilklippen und zerklüftete Küstenabschnitte, die den Zugang zum Meer manchmal erschweren.

Nach Erhalt meines Mietwagens begebe ich mich in die Hauptstadt der Insel, Funchal. Die Fahrt dorthin dauert nicht einmal 30 Minuten. Wenn ihr in Funchal seid, solltet ihr euch Zeit nehmen und euch ansehen, wie die Stadt erbaut wurde bzw. wie sie sich entwickelt hat. Sie beginnt buchstäblich unten am Meer und geht hinauf bis an die Spitze des Hügels.

Nachdem ich mein Hotelzimmer bezogen habe, mache ich mich auf die Suche nach einer Stärkung und spaziere ins Stadtzentrum.

Die Innenstadt von Funchal

Die Innenstadt von Funchal

Kulinarisches

Probieren Sie im Stadtzentrum unbedingt die lokale Spezialität Espetada.

Was das ist, fragt ihr euch? Espetada ist ein typisch portugiesisches Gericht, das vor allem auf Madeira sehr beliebt ist. Rindfleisch wird in Stücke geschnitten, mariniert und auf Holzspiessen – traditionellerweise vom Lorbeerbaum – zubereitet. Gut gegrillt ist das ein echter Gaumenschmaus. An einem Tisch steht oft ein grösseres Gestell mit mehreren Spiessen, von dem der Ihre dann heruntergenommen wird.

Espatada - eine kulinarische Spezialität in Madeira

Espatada – eine kulinarische Spezialität in Madeira

Am nächsten Tag breche ich früh am Morgen zu den Steilklippen von Cabo Girão auf. Ich nehme mir die Zeit für ein paar Fotos und fahre dann weiter nach São Vicente. In der Kleinstadt mache ich meine Mittagspause, anschliessend steht die Ortschaft Porto Moniz mit ihren Naturschwimmbecken auf dem Programm. Das Wasser ist zwar nicht gerade warm, aber einen Abstecher sind die Becken auf jeden Fall wert.

Naturschwimmbecken in Porto Moniz

Naturschwimmbecken in Porto Moniz

Nach dem erfrischenden Bad mache ich mich auf nach Santana. Das bezaubernde Städtchen ist bekannt für seine farbenfrohen, dreieckigen Steinhäuser, die mit einem Strohdach bedeckt sind. Die meisten dieser Häuser aus dem 16. Jahrhundert werden heute als Touristenattraktion instandgehalten.

Typische Häuser in Santana

Typische Häuser in Santana

Schliesslich fahre ich ins Hotel zurück. Für so einen Ausflug solltet ihr genügend Zeit einplanen, da die Strassen nicht sehr breit, dafür aber äussert kurvenreich sind.

Spaziergang durch Funchal

Mit Kaffee und Natas in einer Bar im Zentrum. In Funchal bekomme ich den bislang besten Espresso meines Lebens, und das zu einem unschlagbaren Preis! Ich spaziere der Avenida do Mar entlang und komme so zur Markthalle (Mercado dos Lavradores). Der Markt verteilt sich auf zwei Ebenen: Unten gibt’s Fisch und Fleisch, und oben werden Obst, Gemüse und Gewürze angeboten.

Danach nehme ich vom Viertel Santa Maria aus die Seilbahn nach Monte, wo der botanische Garten liegt. Die Aussicht während der Fahrt ist einfach atemberaubend!

Hinunter solltet ihr jedenfalls die Abfahrt in einem aus Weiden geflochtenen Korbschlitten ausprobieren. Auf einer Strecke von 2 km geht es durch enge Gassen bergab – Spass garantiert!

Ausblick über Funchal vom botanischen Garten

Ausblick über Funchal vom botanischen Garten

Meinen letzten Vormittag auf der Insel lasse ich ruhig angehen, ich nutze das Angebot des Hotels und gönne mir eine Massage. Insgesamt habe ich ein paar wunderbare Tage auf dieser grünen Insel verbracht. Vom Flugzeug aus werfe ich noch einmal einen letzten Blick auf das wunderschöne und kontrastreiche Madeira.

Wie sieht es aus, wann bucht ihr euren Aufenthalt auf Madeira?

Über diesen Artikel

Verfasst am 29.08.2016 Isabelle Heubi
Veröffentlicht in Kulinarik, We love
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