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Apulien – dolce Vita im Süden Italiens

Ramona Rossi

Der Absatz des Stiefels, das schöne Apulien, gerät nebst den vielen hübschen Ferienorten in Italien fast in Vergessenheit. Dabei bietet diese lässige Destination so viele Möglichkeiten um perfekte Ferien am Meer mit wundervollen Stränden, gemütlichen Dörfchen, feinem Essen und vielem mehr zu verbringen.

Höhepunkte

Ab der Schweiz gibt es mehrmals wöchentlich Direktflüge nach Apulien. Nach knapp zwei Flugstunden geht das Abendteuer bereits los. Am besten erkundet man diese charismatische Region Italiens mit einem Mietwagen. Die Distanzen sind überschaubar und es gibt viele tolle Landschaften, Küstenregionen und Sehenswürdigkeiten zu besichtigen.

Aussicht auf das Städtchen Otranto

Aussicht auf das Städtchen Otranto

Im Süden in der Nähe von Brindisi ist sicherlich das Städtchen Otranto ein besonderer Anziehungspunkt, welcher unbedingt besucht werden sollte. Die Altstadt ist gemütlich und bietet viele Restaurants und herzige Geschäfte. Auch Lecce, eine der bekanntesten Städte in Apulien hat seinen Charme. Unter den Einheimischen wird die Stadt oft auch „Florenz des Barocks“ genannt. Ebenfalls findet man im Süden meiner Meinung nach die schönsten Sandstrände Apuliens. So ist besonders die Marina di Ugento zu empfehlen.

Gallipoli wird auch „Perle des Ionio“ genannt

Gallipoli wird auch „Perle des Ionio“ genannt

Als weitere Sehenswürdigkeit kann die Hafenstadt Gallipolli bezeichnet werden. Dort kann man tolle Fotos von der Stadtmauer aus schiessen. Weiter nördlich von Brindisi muss unbedingt Ostuni, Locorotondo sowie das bekannte Alberobello besucht werden. Ostuni ist bekannt als „weisse Stadt“ und bietet wie Locorotondo die unverwechselbare italienische Eleganz. In Alberobello können die typischen Trullihäuschen besichtigt werden. Es sollen angeblich über 1000 Häuschen sein und seit 1996 zählt der Ort mit den „Zipfelmützendächern“ zum UNESCO-Weltkulturerbe. Es gibt übrigens auch einige wenige Trulli in welchen man sogar übernachten kann.

Die Trullihäuschen von Alberobello

Die Trullihäuschen von Alberobello

Ein weiteres besonderes Highlight sind die Grotten von Castellana – das weitläufigste Grottensystem Italiens. In den Grotten ist es angenehm kühl und man kann diese auf zwei gemütlichen Wanderungen erkunden. An der Küste zwischen Bari und Brindisi sind besonders die Ortschaften wie Polignano a Mare sowie Monopoli bekannt. Beide liegen am Meer und bieten einige fantastische Aussichtspunkte zum Beispiel von vorgelagerten Felsen oder von der Stadtmauer aus. Gut zu wissen ist ausserdem, dass es fast in jedem Städtchen am Meer auch einen Stadtstrand gibt – einer kurzen Abkühlung steht also nichts im Wege.

Die Grotten von Castellana

Die Grotten von Castellana

Masseria

Ein Muss auf jeder Apulien-Reise ist ein Aufenthalt in einer Masseria. Diese Unterkünfte sind in der Regel eher klein, liegen im Hinterland und sind besonders landestypisch. Meistens sind diese Objekte auch sehr familiär geführt und bieten selbstangepflanzte Lebensmittel an. So sind auf diesen Anlagen oft auch viele Orangen- oder Zitronenbäume anzutreffen. Auch nicht selten wird Wein angebaut – eben alles besonders italienisch und mit viel Liebe zubereitet! Unser Weintipp wäre hier übrigens der Mandorla Negroamaro Primitivo. Dieser kann bequem bei Denner bestellt werden.

Von Polignano a Mare hast du ein spektakuläre Aussicht

Von Polignano a Mare hast du ein spektakuläre Aussicht

Sollen die nächsten Ferien also nach Apulien gehen? Dann erkundet Euch auf unserer Homepage oder kontaktiert mich. Gerne gebe ich Euch noch weitere interessante Tipps zu Süditalien.

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Verfasst am 17.05.2016 Ramona Rossi
Veröffentlicht in We love
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