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Alle Wege führen nach Sentosa Island – so auch meiner

Ellen van Hoogevest

Asien ist ein Kontinent mit vielen unterschiedlichen und faszinierenden Kulturen. Dies wurde mir während meinen Reisen durch China, Indonesien, Nepal und Singapur stets vor die Augen geführt und ist mit ein Grund, weshalb ich immer wieder zu diesem Kontinent zurückkehre. Nun möchte ich euch von einem Erlebnis in Singapur berichten, welches ich so schnell nicht vergessen werde.

Singapur

In dieser Metropole war ich für 4 Tage. Nach meinem Indonesien-Trip und einem frisch gestochenen Tattoo auf dem Rücken, wollte ich einfach ein wenig Ruhe und Entspannung. In Singapur ist dies recht einfach da alles sehr gut erschlossen ist. Zudem hat Sicherheit, Ordnung und Sauberkeit eine sehr hohe Rangordnung. Man fühlt sich zu jeder Tageszeit sicher.  Ja, auch als Alleinreisende. Hier in Singapur gibt es einiges zu entdecken. Vom Shopping bis zum Umfallen, über den modernen Zoo mit den einzigartigen weissen Tigern, den Quartieren China Town, Arab Street, Little India bis zum Botanischen Garten und noch vielem mehr. Langeweile kommt in Singapur nicht so schnell auf. Gut, die Einheimischen behaupten das Gegenteil aber davon sollte man sich nicht verunsichern lassen.

Nun möchte ich keinen Reiseführer für diese Stadt schreiben sondern von Sentosa Island, einer Vergnügungsinsel nicht weit entfernt von Singapur berichten. Etwas was ich so noch nie in meinem Leben gesehen habe! Klar, Vergnügungspärke wie beispielsweise den Europa-Park bei Rust kennen wir ja alle und haben wir auch mehr oder weniger alle schon mal besucht. Sentosa Island ist jedoch noch eine Nummer grösser. Eigentlich hatte ich gar nicht geplant dorthin zu gehen aber beim Reisen kommt es selten so wie man es sich denkt. ;-)

Auf zum Mount Faber

Wie schon beschrieben wollte ich gar keinen Abstecher nach Sentosa Island machen. Mein eigentliches Ziel war der Mount Faber. Der Hausberg von Singapur. Bitte stellt euch jetzt keinen riesigen Berg vor.  Er misst nur gerade etwa 105 Meter. Am Besten nehmt ihr die Metro bis zur Station Harbour Front. Von hier aus könnt ihr die Seilbahn bis zum „höchsten Punkt“ nehmen. Oben erwartet euch ein schönes Panorama der Stadt Singapur und dem Hafen. Restaurants und Souvenir-Shops gibt es hier natürlich auch. Wichtig ist, dass der Mount Faber am Morgen besucht wird da dann die Aussicht am Besten ist. Nach der eindrücklichen Aussicht bin ich noch ein wenig „herumgewandert“. Es gibt hier nämlich einige Pfade, welche entdeckt werden wollen. Von Mount Faber gelangt man mit der Seilbahn wieder zur Talstation an der Harbour Front oder eben zu Sentosa Island. Aber dazu später noch mehr ;-)

Mit finnischen Vögeln in einer Gondel

Zuerst muss ich euch noch unbedingt von meiner Fahrt mit der Seilbahn berichten. Als ich nämlich bei der Talstation ankam musste ich mir ein kräftiges Lachen unterdrücken. Der folgende Trailer wirbt für die „Full-sensory experience in the World’s first Angry Birds Cable Car Cabin“, welche ich erlebt habe.

Da sass ich nun mit meiner Angry Birds Maske. Im Hintergrund das Krächzen und Grunzen der Angry Birds-Charaktere. Auf einem Bildschirm waren immer wieder Ausschnitte des Spiels zu sehen und die Gondel war dazu noch passend dekoriert. Für gute Gesellschaft war ebenfalls gesorgt. Dies in Form eines Plüschvogels oder –schweins. Normale Gondeln standen natürlich auch zur Auswahl. ;-)

Leider war diese Aktion nur von kurzer Dauer. Aber auf der Webseite der Seilbahn findet ihr immer wieder die neusten Einfälle dieser Seilbahn. Eine Fahrt mit der Seilbahn kann ich euch nur wärmstens empfehlen. Ein Ticket ist nicht gerade günstig – aber es lohnt sich! Die Aussicht über den Hafen und das Meer ist sehr eindrücklich!

Sentosa Island

Das Beste zum Schluss. Völlig abgelenkt von der Aussicht und dem Plüschvogel neben mir, hatte ich schon beinahe das Aussteigen bei der Talstation vergessen. Als es dann soweit war, besann ich mich denn die Fahrt zu Sentosa Island war inbegriffen und ich hatte noch genügend Zeit übrig. Also, dachte ich mir, wieso nicht noch schnell diese Vergnügungsinsel besuchen gehen. Früher war diese Insel ein britischer Militärstützpunkt. Danach beschloss die Regierung von Singapur den Stützpunkt in ein Naherholungsgebiet umzuwandeln. Das neuste Ziel soll sogar die Errichtung eines der weltweit luxuriösesten Ferienorte sein.

Wahnsinn – Attraktionen und Strände so weit das Auge reicht. Für Familien ein wahres Paradies. Wenn ihr noch viel Zeit übrig habt in Singapur, wäre dieser Ausflug sicher keine schlechte Idee. Mir hat es jedenfalls gefallen. Von einer Rodelbahn bis zu unzähligen Stränden. Hier findet ihr alles! Lasst euch von folgendem Video zu Sentosa begeistern! Willkommen auf Sentosa Island!

Über diesen Artikel

Verfasst am 25.03.2014 Ellen van Hoogevest
Veröffentlicht in Kunst & Kultur
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