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Alaska – The Last Frontier

Jasmine Herzig

Nach einem langen Flug via Vancouver nach Anchorage bin ich endlich im Traumhaften Alaska angekommen. Pünktlich von meiner einheimischen Kollegin abgeholt, bestaunte ich auf dem Weg die Umgebung und die unendliche Weite.

Rund um Anchorage

Die ersten Tage klimatisierte ich mich mit kleinere Wanderungen in der Umgebung von Anchorage an und genoss ein super Frühstück im „Snow City Cafe“ oder den besten Burger bei „Tommy’s“.

 

Eagle River Nature Center

Eagle River Nature Center

Natur Pur im südlichen Alaska

Nach der Anklimatisiereung genossen wir die wunderschöne Fahrt der Küste entlang nach Seward, südlich von Anchorage. Unser Ziel war das „Derby Cove“, ein im Voraus gemietetes „Public used Cabin“. Diese sehr zweckmässig eingerichteten Hütten mit Kajütenbetten und Ofen ausgerüstet, gibt es im ganzen Land und müssen unbedingt vorreserviert werden. Nach einer ca. 2.5 stündigen Wanderung durch den Wald und über den steinigen Strand sind wir bei unserem Häuschen angekommen. Mitten in der Natur neben einem kleinen Bach, welcher uns auch als Frischwasserquelle diente und direkt am Strand, wohnten wir für die nächsten 2 Nächte. Von dort aus sind viele Wanderungen an Aussichtspunkte oder auch Kajakfahrten möglich. Aber Achtung: die Wanderung hin und zurück muss gut geplant werden, denn der Ort ist zu Fuss nur bei totaler Ebbe möglich.

Wanderung zum Public used Cabin „Derby Cove“

Wanderung zum Public used Cabin „Derby Cove“

 

„Public used Cabin“.

„Public used Cabin“

 Highlight Denali Nationalpark

Das nächste Highlight war der Denali Nationalpark. Der Parkbus holte uns früh am Morgen ab und das Wetter sah wunderbar aus, sodass wir bereits von weit her den oft mit Wolken bedeckte Mount Denali sehen konnten. Dieser wurde übrigens 2015 von Barack Obama wieder auf Mount Denali getauft, nachdem er lange Jahre Mount Mc Kinley genannt wurde. Mit 6190 Meter Höhe ist er der höchste Berg Nordamerikas und gehört zu den „Seven Summits“, den höchsten Bergen der 7 Kontinente.

Die Fahrt zur Lodge „Kantishna Roadhouse“ ist atemberaubend schön. Diese Natur und die Weite war für mich unglaublich. Wir sahen Grizzly-Bären, Elche, Dallschafe, Erdhörnchen usw. Die ca. 6-stündige Busfahrt wird zu keinem Zeitpunkt langweilig und ist ein Muss. Bereits im Voraus habe ich mich entschieden mit einem Kleinflieger aus dem Denali Park über die Berge und Gletscher rauszufliegen. Ein etwas unruhiger, aber unvergesslicher Flug, welchen ich jedem empfehlen kann.

Mount Denali

Mount Denali

 

Unterwegs im Denali Nationalpark

Unterwegs im Denali Nationalpark

Gletscherwanderung im Wrangell St-Elias Nationalpark

Die Highlights des Nationalparks sind sicherlich der Root Glacier sowie die Kupfermine durch welche täglich Führungen angeboten werden. Ich persönlich entschied mich für eine halbtägige Gletscherwanderung. Zusammen mit unserem Guide wanderten wir mit Steigeisen über den Gletscher. Die Gletscherspalten sowie auch das unbeschreiblich schöne Blau der tiefen Seen war für mich einmalig zu sehen. Wir erhielten ausführliche Informationen über die Gletscherschmelze und über die sonstigen Gegebenheiten des Gletschers. Auf dem Gletscher wird ebenfalls Eisklettern angeboten oder in der Umgebung River Rafting und Mountainbiking. Auch für mehrtägige geführte Wanderungen im Wrangell St-Elias Nationalpark ist dieser Ort ein guter Ausgangspunkt.

Gletscherwanderung auf dem Root Glacier im St. Elias Nationalpark

Gletscherwanderung auf dem Root Glacier im St. Elias Nationalpark

 

Gletscherwanderung auf dem Root Glacier

Gletscherwanderung auf dem Root Glacier

Mein persönliches Fazit

Jeder Reisende, welcher die Natur und deren Aktivitäten liebt, ist in Alaska an der richtigen Stelle. Der Sommer ist die perfekte Reisezeit, da es auch in der Nacht nicht wirklich dunkel wird. Die Tage können dadurch perfekt genutzt werden. Die Preise liegen ca. auf Schweizer Niveau oder teilweise auch darüber. Viele Nahrungsmittel müssen aus anderen Staaten oder Ländern importiert werden. Mein nächster Plan für eine Reise nach Alaska ist bereits geschmiedet und wartet nur darauf umgesetzt zu werden. Möchtest du den 49. Staat, welcher auch „The Last Frontier“ genannt wird ebenfalls bereisen? Dann melden Sie sich bei mir. All unsere Angebote von Alaska könnt ihr auch auf unserer Website anschauen.

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Verfasst am 22.09.2016 Jasmine Herzig
Veröffentlicht in Natur
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